Keine Umnutzung in Oberwössen

Diskussion um Gasthof reißt nicht ab: Antrag erneut abgelehnt

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Der Gasthof "Zur Post" in Oberwössen

Unterwössen - Erneut musste sich nun der Gemeinderat mit einem Bauantrag bezüglich des Gasthof und Hotel "Zur Post" in Oberwössen beschäftigen. Es ging um eine mögliche Umnutzung.

"Es ist noch immer keine ernsthafte und stimmige Entwicklungsstrategie zu erkennen", sagte Bürgermeister Ludwig Entfellner laut einem Bericht des Oberbayerischen Volksblattes. Auch das Landratsamt hatte bereits im Jahr 2017 "etliche Unzulänglichkeiten" festgestellt. Deswegen sprach sich der Gemeinderat gegen den Antrag aus.

Der Bauherr wollte zunächst drei Wohnungen bauen, eine davon mit 155 Quadratmetern. Da hier bereits die Zustimmung verweigert wurde, stellte die besagte Firma im September einen weiteren Antrag, über den jetzt negativ entschieden wurde. Nun sollten ein bis drei Wohnungen und vier Büros zwischen 65 und 400 Quadratmetern entstehen, einiges davon im bislang nicht ausgebauten Dachgeschoss. Vor allem der fehlende vorgeschriebene Fluchtweg beim Dachausbau sowie Brandschutzlösungen und Statik wurden kritisiert.

Das Haus aus dem 15. Jahrhundert war zwangsversteigert worden und stand zuletzt längere Zeit leer. Auch chiemgau24.de hatte bereits darüber berichtet.

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