Medieninformation CSU Wössen

Johannes Weber neuer Zweiter Bürgermeister

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Johannes Weber ist neuer Zweiter Bürgermeister.

Unterwössen - Zum neuen Zweiten Bürgermeister und damit zum Stellvertreter des Ersten Bürgermeisters Ludwig Entfellner wählte der neue Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung nun sein Mitglied Johannes Weber.

Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Wössen, die Mitglieder seiner Vorstandschaft und die Mitglieder seiner Gemeinderatsfraktion gratulieren hierzu Johannes Weber herzlich und wünschen ihm für sein neues Amt alles Gute und Gottes Segen!


Große, fraktionsübergreifende Mehrheit für Johannes Weber

In der geheimen und schriftlichen Wahl des Zweiten Bürgermeisters stimmten 13 der 17 Mitglieder des Gemeinderats und damit 76,47 Prozent für den zuvor vom Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion des CSU-Ortsverbandes Wössen Matthias Schweigl vorgeschlagenen Kandidaten Johannes Weber.

3 der 17 Mitglieder und damit 17,64 Prozent stimmten in der Wahl für den ebenfalls angetretenen, 73-jährigen, bisherigen Zweiten Bürgermeister Bartholomäus Irlinger von der Oberwössener Wählergruppe (OWG), der seit 2002 und damit 18 Jahre dieses Amt bekleidete. Irlinger wurde dabei von Walter Bauer (OWG) vorgeschlagen.


Auf das Gemeinderatsmitglied Andreas Bichler (Freie Wähler Wössen) - obwohl nicht zur Wahl des Zweiten Bürgermeisters vorgeschlagen und angetreten – entfiel 1 Stimme (5,88 Prozent).

Johannes Weber: "Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das durch die Wahl ausgedrückte, in mich gesetzte Vertrauen und freue mich auf die neue Aufgabe! Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam im Team vieles für Wössen und die Region bewegen und erreichen können!"

Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl sind Persönlichkeitswahlen

In seinem Vorschlag für seinen Gemeinderatskollegen Weber führte der Fraktionssprecher Matthias Schweigl nachfolgend genannte Argumente an.

Der studierte Betriebswirt Johannes Weber gehörte bereits die vergangenen sechs Jahre dem Gemeinderat der Gemeinde Unterwössen sowie dessen Rechnungsprüfungsausschuss an. Daher bringt er die für das Amt nötige Erfahrung mit.

Darüber hinaus ist er im Dorfleben seit vielen Jahren vielfach und vielfältig ehrenamtlich engagiert, unter anderem als gewähltes Mitglied und gewählter Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Oberwössen.

Bei der Gemeinderatswahl konnte Johannes Weber mit 1.528 Stimmen die meisten Stimmen unter allen zur Wahl angetretenen, insgesamt 66 Kandidatinnen und Kandidaten auf seine Person vereinigen. Dabei sogar 65 Stimmen mehr, als der ebenfalls auf der Gemeinderatsliste des CSU-Ortsverbandes Wössen nominierte und in der weiteren Wahl als Erster Bürgermeister wiedergewählte Ludwig Entfellner (1.463 Stimmen) und 792 Stimmen mehr als der auf der Gemeinderatsliste der OWG angetretene, bisherige Zweite Bürgermeister Barthl Irlinger (736 Stimmen).

Da es sich bei der Gemeinderatswahl um eine Persönlichkeitswahl handelt, werde mit der Wahl Webers zum ehrenamtlichen Zweiten Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen dem insofern gegebenen starken Signal der Wählerinnen und Wähler entsprochen.

Die Tatsache, dass auf die zur Gemeinderatswahl angetretenen jungen Kandidatinnen und Kandidaten, vor allem diejenigen der CSU Wössen, vergleichsweise außergewöhnlich hohe Anzahlen an Stimmen entfallenen sind, lasse sich auch dahin verstehen, die junge Generation in der Gemeindeführung in Verantwortung zu bringen und dort repräsentiert zu sehen. Mit der Wahl des 28-jährigen Johannes Weber zum Zweiten Bürgermeister werde auch diesbezüglich eine eindeutige und starke Antwort seitens des Gemeinderats gegeben.

Zusammenarbeit entscheidend

Die kommunalpolitische Arbeit von Johannes Weber zeichnet sich von Anbeginn an durch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit aus. Dafür steht nicht zuletzt die vor drei Jahren initiierte und erfolgte Gründung des überparteilichen und überinstitutionellen Bürgerforum Wössen. Im Bürgerforum Wössen sind von Anbeginn an neben dem CSU-Ortsverband Wössen, der Freie-Wähler-Ortsverband Wössen, der SPD-Ortsverein Oberes Achental, und die beiden Sozialverbände Wössener Regenbogen und VdK-Ortsverband Wössen engagiert.

Zusammenarbeit und das Bestreben zur Zusammenarbeit schließen unterschiedliche Meinungen und Diskussionen nicht aus, zeigt sich Weber aus seiner Erfahrung heraus sicher. Wichtig ist aber diesbezüglich eine Kultur des respektvollen Umgangs und der Sachbezogenheit, so Weber weiter.

Er misst den in Wössen in den vergangenen sechs Jahren gemeindlicherseits erfolgten Instrumenten der Bürgerbeteiligung, wie etwa den bei Bauprojekten veranstalteten Tagen der offenen Tür mit Möglichkeiten zur Ideenäußerung und Diskussion, große Bedeutung zu.

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