Unterwössener Jahresrückblick

So sieht das Fazit des Bürgermeisters aus

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Unterwössen - Der Blick zurück auf das Jahr 2016 stimmt Bürgermeister Ludwig Entfellner zufrieden: Was waren die größten Projekte und was steht im kommenden Jahr an?

Wir fassen Ludwig Entfellners Jahresabschlussrede aus der Gemeinderatssitzung vom Montag in Stichpunkten zusammen:

- Die Tourismuszahlen entwickelten sich positiv: Mit Stichtag zum 31. Oktober konnten über zehn Prozent mehr Gäste verzeichnet werden, die Übernachtungen stiegen um 1,5 Prozent. Die Bettenanzahl sank dagegen um ein Prozent, dementsprechend stieg auch die Auslastung. 

- Die Bereitstellung von "erschwinglichem Wohnraum" bezeichnete Entfellner als "zentrale Aufgabe" der Gemeinde. Allerdings werde dies durch begrenzte Flächenreserven, demografischen Wandel und ökonomische Rahmenbedingungen erschwert: "Im Gegensatz dazu stehen 170 ausgewiesene Bauplätze, die dem Markt nicht zur Verfügung stehen. Es gilt Strategien zu erarbeiten, die Notwendigkeit ist erkannt."

- Die Zahl der Kontingentflüchtlinge in Unterwössen sank heuer von 45 auf mittlerweile 22. Der Bürgermeister dankt den freiwilligen Helfern im Ort. 

- Die Oberflächenentwässerung in Hinterwössen sieht Entfellner als abgeschlossen. Die Gesamtkosten lagen bei rund 770.000 Euro, davon stammten 290.000 Euro aus Fördergeldern: "Mehr Sicherheit bei Starkregen aber auch optische Verbesserung prägen das Ortsbild von Hinterwössen", so der Bürgermeister.

- Beim Großprojekt "Altes Bad" befinde man sich inzwischen bei der Entwurfsplanung. Eine belastbare Kostenermittlung sei noch nicht möglich. Fest stehe aber, dass auch für das "Alte Bad" Fördermittel fließen werden. 

- Im August wurde mit dem Umbau des alten Schulhauses in Oberwössen in ein Dorfhaus begonnen. Statische Ertüchtigungen, Speicherdämmung und Umbauten können als erledigt angesehen werden. Fenster, Vollwärmeschutz und Fassadengestaltung sollen noch heuer fertig werden. Im kommenden Jahr geht es dann an Innenausbau, Einrichtung, Terrasse und die Gestaltung des Vor- und Parkplatzbereiches: "Ziel ist es, neben den Gaststätten einen gesellschaftlichen Anker für Vereine und die Bevölkerung zu setzen. Ich glaube es wird ein kleines Schmuckkästchen", meint der Bürgermeister. 

- Auch wenn der Ausbau der B305 in Oberwössen nicht geplant gewesen sei und aus Dringlichkeit eingeschoben wurde, bezeichnet ihn Entfellner als "vernünftig".

- Außerdem haben zwei Ereignisse den Bürgermeister 2016 besonders gefreut: "Der Wiederaufstieg der ersten Fußballmannschaft, die mit viel Fleiß und jugendlichem Elan den Aufstieg geschafft hat. Ein absolut besonderer, kultureller Höhepunkt war das 80. Gaufest des Chiemgau-Alpenverbandes, das der Trachtenverein mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums mustergültig ausgerichtet hat."

- Im Vermögenshaushalt der Gemeinde stehen 2,5 Millionen Euro an Investitionen an - trotzdem wurden 130.000 Euro an Schulden getilgt. Damit wird die Gesamtverschuldung am Ende des Jahres auf rund 2,05 Millionen Euro und die Pro-Kopf-Verschuldung auf etwa 600 Euro sinken.

Das steht 2017 an

- Neugestaltung des Friedhofsvorplatzes und des Kreissparkassenparkplatzes

- Fertigstellung der alten Schule in Oberwössen

- Umnutzung der Sauna im "Alten Bad" in ein Mütterzentrum und Weiterentwicklung der Planung

- Planung der B305 Litzelau bis Oberwössen

- Vorstellung der möglichen Varianten zum Hochwasserschutz in Oberwössen

- Wanderausgangstafeln

- Die Gestaltung des Pausenhofs

- Radwegeverbindung Jochberg auf Röthelmoosweg 

- Grundsatzbeschluss bezüglich der Ortsentwicklung und Bauleitplanung für das Gemeindegebiet

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Rubriklistenbild: © Fotomontage Gemeinde Unterwössen/CSU Wössen

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