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Blühflächenpatenschaft ein voller Erfolg 

Wichtige Heimat für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sie freuten sich über die 4.500 Quadratmeter an bestens gewachsener und gediehener Blühfläche, die Heimat und Nahrungsmöglichkeiten für die verschiedensten Arten von Insekten, wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge bietet. Das sind als Vertreter der beteiligten Ortsverbände die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Staudach-Egerndach Martina Gaukler (CSU) (links im Bild) und der Zweite Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen Johannes Weber (CSU) (rechts im Bild), der die Patenschaftsübernahme der Ortsverbände anregte und organisierte sowie die beiden landwirtschaftlichen Partner Hans Maier und Christian Maier.
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Sie freuten sich über die 4.500 Quadratmeter an bestens gewachsener und gediehener Blühfläche, die Heimat und Nahrungsmöglichkeiten für die verschiedensten Arten von Insekten, wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge bietet. Das sind als Vertreter der beteiligten Ortsverbände die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Staudach-Egerndach Martina Gaukler (CSU) (links im Bild) und der Zweite Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen Johannes Weber (CSU) (rechts im Bild), der die Patenschaftsübernahme der Ortsverbände anregte und organisierte sowie die beiden landwirtschaftlichen Partner Hans Maier und Christian Maier.

„Umwelt-, Natur- und Artenschutz geht alle an, beginnt vor Ort und ist ein Herzensanliegen“, sind sich die Vorsitzenden der beteiligten sechs CSU-Ortsverbände aus dem Achental und die Maiers einig.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Unterwössen - Nachdem die Ortsverbände die Patenschaft übernommen hatten und im Mai die Bestellung der Fläche mit ausgewähltem Blühpflanzensaatgut seitens der landwirtschaftlichen Projektpartner Johann Maier und seinem Sohn Christian Maier erfolgte, war nun Ende August die Zeit für eine Inaugenscheinnahme der Blühfläche sowie der auf ihr wachsenden Pflanzen und heimatfindenden Insekten gekommen.

Dazu luden die Maiers die Paten nach vor Ort, ins Seethal unweit des Chiemsees im Ortsteil Feldwies der Gemeinde Übersee, ein. Dort konnte sich jeder Pate davon überzeugen, wie sehr die Blühpflanzenfläche Heimat und Nahrungsmöglichkeiten für verschiedenste Arten an Insekten und vor allem auch sogenannte Nützlinge bietet. „Auch nach dem Abblühen liefern die Stiele, Stengel und Köpfe der Pflanzen wichtige geschützte Möglichkeit für die Überwinterung“ so Christian und Hans Maier im Gleichlaut.

Im Rahmen der Besichtigung blieb auch Zeit für die Vorstellung des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Maier, die auf hohes Interesse stieß. Der Betriebsinhaber Hans Maier war dabei Jahrzehnte über beim Maschinen- und Betriebshilfsring Traunstein e.V. tätig und engagiert sich seit mehreren Jahren als Beisitzer in der Vorstandschaft des Ökomodells Achental e.V. Er ist landkreisweit bekannt für sein Engagement in der Bekämpfung giftiger Kreuzkrautarten in der Region. Christian Maier hat vor Kurzem den Landwirtschaftsmeister erfolgreich absolviert und führt als Pächter und Betriebsleiter den Hof seines Vaters fort.

Insgesamt bewirtschaften die Maiers circa 50 Hektar an Fläche. Davon teilen sich rund 60 Prozent auf Ackerland und rund 40 Prozent auf Grünland sowie Streuwiesen auf. Der Ackerbau besteht im Anbau von Mais (Silo- und Körnermais), Triticale, Klee- und Ackergras sowie ab kommendem Jahr Dinkel. Die Blühflächen waren in diesem Jahr zum ersten Mal Gegenstand der Ackerbautätigkeit und verringerten dabei den Maisanteil in der Fruchtfolge. Wichtig ist den Maiers ihr Ansatz, dass der Ackerboden „nie schwarz bleibt“, also brach liegt, sondern immer eine winterharte Zwischenfrucht angesät wird um das Bodenleben zu fördern, Nährstoffverluste zu vermeiden und die Bodenstruktur zu verbessern.

Dabei sind die Maiers Nebenerwerbslandwirte und haben derzeit auch noch 25 Kühe einschließlich Nachzucht im Stall. Bereits jetzt mästen sie ihre eigenen Bullen. In näherer Zukunft soll der Betrieb dann komplett auf Mast und Direktvermarktung umgestellt werden. Zudem kommt Anfang nächsten Jahres noch ein mobiler Stall für die Hühner hinzu. Diese anvisierten Aktivitäten veranlassen die Maiers bereits jetzt zur Planung eines kleinen Selbstbedienungsladens. Ergänzt wird der Nebenerwerb durch den - infolge des vergleichsweise hohen Verhältnisses von bewirtschafteter Fläche zu gehaltenen Tieren - Verkauf von Futter, etwa Mais und Getreide, aber auch Stroh, Silage und Heu.

Daneben findet auch Photovoltaikanlagennutzung und die Annahme von Grüngut statt.D ie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Termins zeigten sich beeindruckt vom guten Gelingen der Blühflächenaktion und dem großen, vielfältigen Engagement der landwirtschaftlichen Projektpartner Hans und Christian Maier mit ihren Familien. Eines steht für Christian und Hans Maier wegen des Erfolgs der diesjährigen Blühflächen und der guten Resonanz für die Übernahme von Patenschaften schon jetzt fest: Im nächsten Jahr werden sie sich wieder als landwirtschaftliche Partner an der Aktion der Blühflächenpatenschaften im Rahmen des Projekts „Blühender Landkreis Traunstein“ aktiv beteiligen.

Pressemitteilung CSU Wössen

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