Vier Grundstücke für Einheimische

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Schleching - Im Neubaugebiet in Ettenhausen entstehen sieben Grundstücke: vier mit rund 500 Quadratmetern für Einheimische und drei mit rund 750 Quadratmetern, die frei verkäuflich sind.

Im Neubaugebiet zwischen Großnweg und Geigelsteinstraße in Schleching-Ettenhausen entstehen vier Grundstücke mit rund 500 Quadratmetern für Einheimische und drei Grundstücke mit rund 750 Quadratmetern, die frei verkäuflich sind. Einen entsprechenden Planungsentwurf der Huber Planungs-GmbH segnete der Gemeinderat jetzt einstimmig ab.

Um eine optimale Nutzung von Solartechnik zu ermöglichen, hatte sich der Bauausschuss einstimmig für eine einheitliche Ost-West-Ausrichtung der Dachfirste ausgesprochen. Die seitliche Wandhöhe wird auf 6,20 Meter festgesetzt. Bei den Garagen ist die Traufhöhe mit drei Metern festgelegt. Außerdem ist bei den Garagen ein Abstand von 75 Zentimetern zum Nachbargrundstück einzuhalten.

Zum Flächennutzungsplan für die Erweiterung des "Gewerbegebietes Kampenwandstraße" sind seit der vorangegangenen Sitzung die Rückmeldungen der beteiligten Behörden und Träger öffentlicher Belange eingegangen. So forderte das Staatliche Bauamt einen Mindestabstand des äußersten Gebäudes zur Bundesstraße von 20 Metern. Einfriedungen dürfen nur 80 Zentimeter hoch sein. Außerdem ist ein Sichtdreieck vorzusehen. Es bestehe ferner kein Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen.

Die Telekom teilte mit, dass für die Kabelerschließung Kosten anfallen. Der Gemeinderat legte fest, dass die Kosten vom Veranlasser zu tragen sind. Die Untere Naturschutzbehörde verlangte hochwertigere beziehungsweise mehr Ausgleichflächen. Wie Bürgermeister Josef Loferer vorschlug, sollen die Details nochmal mit der Unteren Naturschutzgehörde abgestimmt werden.

Die Feuerwehr forderte eine ausreichende Löschwasserversorgung zum Beispiel über eine Wasserzisterne. Der Wasserbeschaffungsverband Mühlau sagte die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser zu, kann jedoch kein Löschwasser bereitstellen. Die Löschwassersicherheit, die Aufgabe der Gemeinde ist, soll noch im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens geregelt werden. Der Gemeinderat entsprach außerdem dem Wunsch des Bauwerbers und setzte eine Betriebsleiterwohnung fest, wie diese bereits im übrigen Gewerbegebiet Kampenwandstraße vorhanden sind.

Hannes Hörterer (CSU) hatte in der Sitzung vom 15. November 2010 einen Antrag über zusätzliche Retentionsflächen an der Tiroler Ache bei Baumgarten gestellt. Der Gemeinderat schloss sich damals dem Vorschlag des Bürgermeisters an, die Maßnahmen zum Hochwasserschutz mit dem Wasserwirtschaftsamt in Bezug auf Prioritäten und finanzielle Möglichkeiten abzustimmen. Jetzt informierte der Bürgermeister den Rat über das Treffen mit dem Wasserwirtschaftsamt vom 7. Dezember. Demnach sei die Ache bei Baumgarten für den Hochwasserschutz breit genug und keine Verlegung des Dammes geplant. Eine Verlegung könne nur aus ökologischer Sicht etwas bringen. Hierfür stünden dem Wasserwirtschaftsamt jedoch keine Mittel zur Verfügung.

Das Landratsamt gab im Dezember das Prüfungsergebnis der Haushaltssatzung und des Haushaltplanes 2011 bekannt. Demnach enthält die Hauhaltsatzung keine genehmigungspflichtigen Festsetzungen.

Andreas Hell (UBS) wies darauf hin, dass sich zwei große Verbauungssteine am Steindlgraben beim letzten Hochwasser weiter in Richtung Dorf bewegt hätten und entfernt werden sollten. Außerdem schlug er vor, den Wanderweg südlich des Mühlbergs mit Freiwilligen herzurichten. Der beliebte Weg sei derzeit unter anderem durch Wurzeln und Engstellen schlecht zu begehen und nicht mit Kinderwagen zu befahren. Hannes Hörterer (CSU) erinnerte, dass der Weg von Mettenham zur Weitwiesalm im Frühjahr ebenfalls saniert werden sollte.

Bürgermeister Loferer informierte noch darüber, dass die Gemeinde für die vom Hochwasser bedrohten Raitener Bürger Sandsäcke zur Verfügung stellt, die die Bürger in Eigenregie füllen, lagern und nötigenfalls einsetzen.

bre/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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