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Wasserversorgung wird neu geregelt

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Eine Baufirma arbeitet seit Juli daran, die Rohre für die neue Wasserversorgung zu verlegen. Mit dem Bau eines Wasserwerks und den Hausanschlüssen sollen in einem Jahr diese Arbeiten dann abgeschlossen werden.

Reit im Winkl - Ein ehrgeiziges Projekt hat sich die Gemeinde Reit im Winkl für dieses Jahr und für 2011 vorgenommen: Sie will die Wasserversorgung im Ortskern völlig neu regeln. Die Arbeiten laufen.

Die Kommune plant die Erschließung dreier je etwa 200 Meter tiefer Wasservorkommen in den so genannten Weißbachgräben. Sie liegen knapp vier Kilometer vom Siedlungsgebiet entfernt unweit der B 305 am Masererpass. Die in Felsklüften eingeschlossenen Wasservorkommen zusammen mit der dahinter liegenden Pankratiusquelle für die örtliche Wasserversorgung zu nutzen, daran wird seit Juli mit großer Intensität gearbeitet.

Für das laufende Jahr hatte das für die Planung verantwortliche Ingenieurbüro Dippold & Gerold beabsichtigt, auf einer Länge von 3,7 Kilometern unmittelbar neben der Bundesstraße die Wasserleitung zu verlegen. Im Zuge dieser Arbeiten werden gleichzeitig elf Anwesen im Ortsteil Entfelden-Ost an die örtliche Kanalisation angeschlossen.

Für kurze Zeit stand auch im Raum, schon in diesem Jahr in den "Gräben" das Wasserwerk mit der technischen Einrichtungen zu bauen. Diese Absicht verwarf man aber schnell wieder - aus zeitlichen und finanziellen Gründen.

"Wie geplant sind wir mit dem Verlegen der Leitung fertig, an den Kanalanschlüssen wird noch gearbeitet", erklärt dazu Matthias Gerold, der für das Ingenieurbüro mit der Bauleitung betraut ist. Die Bauarbeiten hätten weder bei den Anwohnern, so der Ingenieur, noch bei den Verkehrsteilnehmern zu Beschwerden geführt - und zwar, obwohl die B 305 seit etlichen Monaten in diesem Bereich mittels einer Ampelregelung nur einspurig zu befahren ist.

Einräumen müssen die Verantwortlichen aber, dass sie im Zeitplan um etwa zwei Wochen zurückliegen. Schuld daran seien teils ungünstige Wetterlagen mit viel Regen und in den vergangenen Tagen auch Schnee. Auch habe man die Bundesstraße wider Erwarten aufgraben müssen, um die Leitungen zu verlegen, nachdem die Rohre mittels "Spülbohrungen" nicht direkt im Erdreich verlegt werden konnten.

Kosten: Knapp zwei Millionen Euro

"In diesem Jahr arbeiten wir noch, solange es die Witterung zulässt", so Gerold. Fertig sein wolle man mit der auf knapp zwei Millionen Euro veranschlagten Baumaßnahme "spätestens in einem Jahr". Dann können sich die Anschlussnehmer einerseits über eine auf viele Jahre hinaus gesicherte Wasserversorgung freuen, dafür müssen sie andererseits aber auch teils erhebliche Verbesserungsbeiträge in Kauf nehmen.

ost/Chiemgau-Zeitung

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