Bürgermeister befürchtet Ghetto

Rottau - Die Regierung von Oberbayern prüft jetzt, ob in Rottau ein weiteres Asylbewerberheim entstehen kann. Bürgermeister Rudi Jantke befürchtet, dass dadurch ein Ghetto entsteht:

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In den ehemaligen Dienstwohnungen der JVA an der Hackenstraße könnte möglicherweise ein neues Asylbewerberheim entstehen. Diese zwei Gebäude mit jeweils sechs Betriebswohnungen gehören dem Freistaat Bayern. Bis auf eine Wohnung stehen dort alle Räume derzeit leer. Da die Asylbewerberzahlen wieder zunehmen, suche der Freistaat nach möglichen Unterbringungsmöglichkeiten, so der Bürgermeister Rudi Jantke.

Doch Jantke ist von dem abgelegenen Standort nicht begeistert und befürchtet, dass dadurch ein Ghetto entstehen könnte. Der Bürgermeister will sich nun gegen das Vorhaben wehren und  hat zu diesem Zweck einen Brief an Regierungsvizepräsident Ulrich Böger geschrieben. Was nach seiner Meinung gegen ein weiteres Asylbewerberheim in Rottau spricht, hat er im Interview mit chiemgau24.de verraten:

ps/red

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