Zehn Jahre „Reiten für Behinderte“

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Der Verein „Reiten für Behinderte“ feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen. Die Schirmherrschaft des Festaktes am Samstag im Gasthof „d´Feldwies“ wird Stefanie Hertel übernehmen. Hertel überraschte den Verein vor rund drei Jahren mit einer großzügigen Spende, die sie gemeinsam mit Stefan Mross (links) an den Vorsitzenden Franz Geyer (hinten) überreicht hatte.

Übersee - Zusammen mit Stefanie Hertel feiert der Förderverein „Reiten für Behinderte“ jetzt in Übersee sein zehnjähriges Bestehen. 

Der Förderverein, der vielen Menschen mit Behinderungen eine integrative Therapie ermöglicht, feiert am Samstagnachmittag, 24. April, im Gasthof „d´Feldwies“ in Übersee sein zehnjähriges Bestehen. Schirmherrin Stefanie Hertel hatte vor rund drei Jahren ihren gesamten Gewinn von 37 500 Euro, den sie bei einem Prominenten-Quiz erspielt hatte, dem Förderverein mit Sitz in Grassau gespendet. Damit können die teuren Reittherapiestunden für Menschen mit Behinderung, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden, unterstützt werden. Ein weiterer unverzichtbarer Geldgeber ist die Staatsanwaltschaft Traunstein, wie Vorsitzender Franz Geyer der Chiemgau-Zeitung berichtete.

Diese regelmäßige Unterstützung sei ein Segen und man könne damit Vielen die komplette Therapie bezahlen. Mittlerweile nutzten rund 150 Menschen mit Behinderung, zum Teil auch Schwerstbehinderte, auf den Reiterhöfen im Chiemgau und im angrenzenden Landkreis Rosenheim das Therapieangebot als wertvolle Zusatztherapie für viele verschiedene Bereiche wie Körperbehinderung, geistige Behinderung, Trauma-Bewältigung, pädagogische, seelische und psychische oder auch bei sprachlichen Auffälligkeiten.

Mehr dazu morgen in der Chiemgau-Zeitung.

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