Bundestagsabgeordnete der Grünen zu Besuch

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Rosenheim - Hoher Besuch für den Kreisverband Rosenheim der Grünen: Mit Dr. Anton Hochreiter und Agnes Krumwiede waren zwei Bundestagsabgeordnete zu Gast.

Ein ungewöhnliches Paar nicht nur vom Äußeren, sondern auch von der Thematik waren die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Anton Hofreiter, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, und Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, bei Bündnis 90 die Grünen. 

Nach der herzlichen Begrüßung am Bernauer Bahnhof durch den Kreisverbandssprecher Hartl Hinterholzer fuhr man standesgemäß mit zwei Elektroautos zur Käserei Anderlbauer nach Frasdorf. Der Bioland-Bauer Johann Huber erläuterte den Besuchern ausführlich die Geschichte der Hofkäserei und welche bürokratischen Hürden und Kontrollen ein solcher Betrieb zu überwinden hat. Nur durch die hohen Qualitätskontrollen bei der Verarbeitung der Milch und durch die ständige Schulung und Kontrolle der Mitarbeiter kann die sehr hohe Qualität gewährleistet werden. Dafür sind aber auch die Verbraucher bereit einen höheren Preis für hochwertige Lebensmittel und hervorragenden Geschmack zu bezahlen. Die Käsespezialitäten aus der Kleinkäserei Anderlabuer werden nach alter Handwerkskunst und Tradition von Hand geschöpft ohne Konservierungsstoffe und ohne chemische Zusätze hergestellt. Verwendet wird Schaf-, Ziegen- und jetzt auch Kuhmilch aus biologischer und artgerechter Tierhaltung. Die Kräuter sind aus biologischem Anbau.

Während der Verkostung der Käsespezialitäten wurden die beiden Bundestagsabgeordneten von der Frasdorfer Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller begrüßt. Steindlmüller stellte kurz die Gemeinde Frasdorf vor und überreichte auch ein kleines Präsent an die Abgeordneten.

Beim Thema Autobahnausbau war man sich mit der Bürgermeisterin einig, dass für die Bevölkerung ein optimaler Lärmschutz angestrebt werden muss. Allerdings stellte Hofreiter klar, dass dies eher bei einem vierspurigen Ausbau mit Standspur zu erreichen ist, da die Gesamtkosten des Ausbaus dann niedriger sind. Die Aussage, dass nur ein Lärmschutz bei einem sechsspurigen Ausbau komm,t ist laut Dr. Hofreiter nicht richtig.

Über die regionale Vermarktung kam man zu Thema Regionalgeld Chiemgauer: Frau Elisabeth Koch vom Chiemgauer e.V. erläuterte, wie das Regionalgeld die Vermarktung von regionalen Produkten wie dem „Anderbauer Käse“ unterstützt, nebenbei noch vielen Vereinen zu Spenden verhilft und ein selbstbewußtes Markenzeichen der Region Chiemgau darstellt.

Nach dem Besuch beim Anderlbauer machte die grüne, musikalisch, mobile Besichtigungstour noch eine gemütliche Wanderung auf die Frasdorfer Hütte, die ebenfalls Produkte aus dem eigenen Biobetrieb anbietet und vermarktet.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Rosenheim

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