Tempo beim A8-Ausbau

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Von links nach rechts: Die CSU-Ortsvorsitzende Christine Domek-Rußwurm, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller sowie Max Wüstinger und Wolfgang Mentzel von der Bürgerinitiative studieren die Ausbaupläne.

Frasdorf - Die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) und Mitglieder der Bürgerinitiative zur A8 hoffen auf ein zügiges Verfahren für den Ausbau der Autobahn.

Die Planungen für den Ausbau der Autobahn 8 zwischen Rosenheim und Bernau schreiten schnell voran. „Die Autobahndirektion Südbayern hat bereits die Vorentwürfe für die Abschnitte Rosenheim-Rohrdorf und Rohrdorf-Bernau fertig gestellt. Beide Entwürfe sind schon im Bundesverkehrsministerium zur Überprüfung“, berichtete die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig bei einem Treffen mit Mitgliedern der Bürgerinitiative A8 und Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller in Frasdorf. Die Bürgerinitiative und die Gemeinde Frasdorf haben zwar noch kleine Änderungswünsche beim Lärmschutz. Doch sie wollen das Verfahren jetzt nicht verzögern. „Wir sind froh, dass Daniela Ludwig so hartnäckig geblieben ist, uns zur Seite steht und es zügig vorangeht. Unsere Verbesserungsvorschläge können wir später im Planfeststellungsverfahren einbringen“, sagt Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller.

„Unser Ziel muss sein, dass Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer seine Unterschrift noch vor Ende der laufenden Legislaturperiode unter die Entwürfe setzt“, betonte Daniela Ludwig. Manch eine Fachbehörde könne Bedenken haben: „Schließlich haben wir mehr Lärmschutz erreicht, als im Gesetz vorgesehen ist.“

Wolfgang Mentzel hat mit der Bürgerinitiative alle Pläne durchgesehen und noch verbesserungswürdige Abschnitte entdeckt. So soll die Ortsverbindungsstraße von Acherting nach Daxa weiter nach Westen verlegt werden, um das Gewerbegebiet Daxa nicht zu durchschneiden. Außerdem befürwortet Wolfgang Mentzel eine Tieferlegung der Autobahn im Bereich Daxa: „Eine Troglage der Autobahn wäre für den Lärmschutz hier besser.“ Ein weiteres Anliegen ist die Verlagerung der Gemeindeverbindungsstraße bei Ginnerting um 150 Meter. Dadurch, so meint auch Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller, wäre die Ortschaft nachhaltig entlastet.

Daniela Ludwig stimmte diesem Anliegen zu: „Wir brauchen hier eine nachhaltige Lösung und müssen eine Dorfentwicklung für Ginnerting in der Zukunft ermöglichen.“ Voraussetzung sei aber, dass die Verlagerung für die Autobahndirektion ohne große Auswirkungen auf den Autobahnausbau machbar sei.

Als äußerst positiv bewerteten alle Teilnehmer des Gesprächs die Tieferlegung und die Troglage der Autobahn bei Frasdorf selbst. „Das freut mich extrem, weil es für den Lärmschutz für Frasdorfer Bürger viel bringt“, sagt die heimische Wahlkreisabgeordnete. Insgesamt hoffen Daniela Ludwig, Marianne Steindlmüller und die Mitglieder der Bürgerinitiative, dass die Überprüfung der Vorentwürfe reibungslos läuft und es zügig zum Planfeststellungsverfahren kommt. „Was hier auf dem Tisch liegt, ist ein großartiges Ergebnis des Planungsdialoges und ein äußerst erfolgreiches Beispiel für Bürgerbeteiligung im deutschen Autobahnbau. Das müssen wir durchbringen“, sagte Daniela Ludwig. Das Thema A8 hat bei der Abgeordneten höchste Priorität: „Es ist bei mir auf Wiedervorlage in Berlin. Alle vier Wochen hake ich nach.“ Wolfgang Mentzel brachte sein Anliegen auf diesen Punkt: „Es darf nirgends lauter werden als vor dem Ausbau.“

Pressemitteilung Bürgerbüro Daniela Ludwig

Quelle: rosenheim24.de

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