Abwasserkanäle verschwinden im Untergrund

Prien - Rechtzeitig zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft und des "Public Viewing" im Biergarten des "Bayerischen Hof", verschwinden in der benachbarten Fußgängerzone die oberirdischen Schlauchleitungen.

Eine Baufirma verlegt die Schläuche bis auf Weiteres zum Teil unterirdisch in die Baugrube der Volksbank-Raiffeisenbank (VR Bank), so dass sie in der Fußgängerzone nicht mehr stören, erläuterte Anton Schmuck, Geschäftsführer des Priener Ingenieurbüros Dippold & Gerold, auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung.

Das Büro, das vor einigen Jahren schon die Fußgängerzone geplant hatte, ist nun auch mit der Neuplanung der Kanalisation beauftragt worden. Zuvor war der Versuch gescheitert, den zubetonierten Kanal wieder komplett aufzufräsen und frei zu bekommen.

Wie berichtet, waren im Zuge der Bauarbeiten für das Wohn- und Geschäftshaus der VR Bank größere Mengen Beton in den Kanal gelangt auf auf einer Länge von rund 50 Metern hart geworden. Zwar gelang es mit einer Spezialfräse, den größten Teil wieder frei zu bekommen, aber im letzten Abschnitt und den abzweigenden Hausanschlüssen war der Beton zusätzlich mit größeren Steinen durchsetzt, so dass das Vorhaben dort scheiterte. Wann und wie der Kanal erneuert wird, steht noch nicht fest. Die Abwässer werden jetzt bis auf Weiteres mit Pumpen in einen anderen Kanal umgeleitet.

db/Chiemgau-Zeitung

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