Akzenta-Versammlung wird turbulent

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Rosenheim - Heute treffen sich mehrere hundert Anleger der insolventen Akzenta AG in Rosenheim zur ersten Gläubiger-Versammlung. Die Polizei muss sogar aufpassen, dass es nicht zu turbulent wird!

Im Insolvenzverfahren Akzenta AG wird diese erste Gläubigerversammlung im KuKo stattfinden. Um den nicht im Termin anwesenden Gläubigern die Möglichkeit zu eröffnen, sich über die rechtliche und wirtschaftliche Entwicklung der Akzenta AG, die Gründe für deren Insolvenz und über die bisher ergriffenen Maßnahmen des Insolvenzverwalters zu informieren, wird Rechtsanwalt Dr. Jürgen Klass sämtlichen Mitgliedern der Interessengemeinschaft der Akzenta-Opfer einen Sachstandsbericht zuleiten.

"Die Versammlung droht turbulent zu werden, Polizeischutz ist gewährleistet", sagte ein Insider dem Oberbayerischen Volksblatt. Über 600 Anleger haben ihr Kommen angekündigt. Insgesamt wollen rund 15.000 Geschädigte ihr Geld vom Insolvenzverwalter zurück.

Das Amtsgericht Rosenheim hatte allen Gläubigern, somit insbesondere den geschädigten Akzenta-Anlegern, eine Frist bis zum 30.10.2009 gesetzt. Die Forderungen mussten bis dahin beim Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach in schriftlicher Form angemeldet werden. Getagt wird hinter verschlossenen Türen. Nur diejenigen haben auch Einlass. Anwesend sind neben Bierbach Vertreter des Amtsgerichts, des Finanzamts, der Gemeinde Neubeuern und vermutlich auch einige ehemalige Verantwortliche der Pleitefirma.

Nach Eingang der Anmeldungen der Forderungen wurden diese von Bierbach in die Insolvenztabelle aufgenommen. Die angemeldeten Forderungen nacheinander nach Betrag und Rang geprüft.

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Dossier Akzenta

Rubriklistenbild: © fkn

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