Altar von St. Petrus wird restauriert

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Der Altar von St. Petrus in Gstadt soll für 25000 Euro restauriert werden. 

Gstadt - Der Hauptaltar der Filialkirche St. Petrus soll grundlegend restauriert werden, weil die Einfassung stark beschädigt ist.

Es wird mit Kosten von 25.000 Euro gerechnet, teilte Pfarrer Peter Bergmaier auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung mit. Die Kirche gehört zu den ältesten Gotteshäusern im Chiemgau, wenn auch ihr Bestand urkundlich erst durch die "parochia Gestade" im Jahre 1168 bezeugt ist, schreibt Peter von Bomhard in seinem Werk "Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Rosenheim". Gstadt war sogar ursprünglich Pfarrkirche gemeinsam mit Frauenchiemsee.

Das erzbischöfliche Kunstreferat habe der Filialgemeinde einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten zugesichert, erklärte der für Gstadt zuständige Pfarrer Bergmaier. 12500 Euro müsse die Gemeinde jedoch selbst aufbringen. Um die notwendige Finanzierung zu sichern, würden dringend Spender gesucht, so der Pfarrer und Kirchenpfleger Bernhard Hainz. Möglich sei auch die Übernahme von Patenschaften, unter anderem für die Figur des heiligen Josef am Seitenaltar und von St. Petrus im Vorraum, die ebenfalls restauriert werden sollen.

Der Hochaltar mit der Figur der Muttergottes mit dem Jesuskind und zwei seitlich davon stehenden anbetenden Engeln sei vermutlich um 1655 von dem Tischler Marx Kurz von Kufstein gefertigt worden und stand ursprünglich in der Filialkirche Urschalling der Pfarrei Prien. Er wurde dort 1942 abgebrochen und nach einer Restaurierung sowie Neufassung im September 1948 in der Kirche von Gstadt aufgesetzt. Dort ersetzte er den neuromanischen Hochaltar aus dem Jahre 1858. th

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