"Ein internationaler Sammlermarkt"

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Prien - Porzellanfiguren, Gläser, Spiegel, Kerzenhalter, Möbelstücke: Die Auswahl auf dem zweiten Antikmarkt in Prien war mehr als groß.

Rund 100 Händler boten auf rund 3700 laufenden Metern im Ortskern ihre vielfältige Ware feil und das, wie auch im Vorjahr, unter einer strahlend warmen Sonne und blitzblauem Himmel.

Organisiert wurde der Markt von der Priener Tourismus GmbH (PTG) in Zusammenarbeit mit der Firma "Schöne Märkte" aus Bamberg. Oberstes Gebot: Nur Hochwertiges von bester Qualität sollte sich an den Ständen finden, keine Neuware. Kontrolliert wurde dies von den Gutachtern Sigi Beil und Jürgen Löwke aus Heidelberg. "Wenn nur eine Handvoll neue oder kopierte Verkaufsgegenstände angeboten werden, dann bitten wir die Standbesitzer höflich, diese wegzuräumen. Wir möchten für die Sammler einfach einen hohen Qualitätsstandard halten", so Löwke.

Stichwort Sammler: Eine Händlerin aus Nürnberg, bei der es unter anderem antike Küchengeräte, Spielzeug und alte Zeitschriftenausgaben zu kaufen gab, erläuterte der Chiemgau-Zeitung stellvertretend, dass zu solchen Märkten viele Sammler und Liebhaber kommen. "Die Besucher, die einfach mal durchschauen, was es so gibt, sind in der Minderheit, es kommen sehr viele Antiquitätenfreunde."

Das bestätigte PTG-Geschäftsführer Bertram Vogel. "Schon in der Aufbauphase, vor Beginn um 9 Uhr, waren Kaufinteressenten da, die nach Stücken für ihre Sammlung Ausschau gehalten haben." Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem zweiten Antikmarkt. "Die Rückmeldung durch die Händler war sehr gut und ich habe den Eindruck, dass sie sich bei uns wohlfühlen."

Dem schloss sich Angela Beck vom Mitveranstalter "Schöne Märkte" an. "Neben Händlern aus ganz Deutschland haben wir heuer auch Aussteller aus Österreich, Tschechien und Ungarn dabei. Man kann wirklich von einem internationalen Sammlermarkt sprechen."

Die Kombination mit den offenen Geschäften durch den Marktsonntag habe sich bei vielen Märkten bewährt. "Man kann sagen, der Kundenandrang ist konstant, es ist aber nicht so viel los wie bei anderen Marktsonntagen", berichtete beispielsweise eine Mitarbeiterin von "Intersport Kaiser".

Zufrieden waren auch die Besucher. Ein Münchner sagte: "Ich finde es gut, dass der Markt so weitläufig ist. Es hat sich absolut gelohnt, herzukommen."

hä/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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