Antrag der Region 6 angenommen

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Regionsvorstand Christian Schmidbauer (Laufen), Martin Berchtold und Josef Rott von den Riederinger Löwen, Peter Lederer (Laufen) und Hans Schinko (1860 Fanclub Bad Reichenhall).

Übersee/Unterschleißheim - 177 Delegierte fanden den Weg nach Unterschleißheim zur 42. Delegiertenversammlung. Ziel war die Erhöhung des Zuschauerschnitts in der Arena.

Delegierte aus der ARGE Region 6 (Südostbayern, Tirol, Salzburg und Oberösterreich) reisten an. An der Spitze Regionsvorstand Christian Schmidbauer aus Laufen. Die Region 6 hatte auf der letzten Regionsversammlung in Übersee einen Antrag beschlossen. Dort wurde das Präsidium aufgefordert gemeinsam mit Presse, Fans und Sponsoren etwaige Angebote anzubieten, um den Zuschauerschnitt in der Arena zu heben. Diesem Antrag wurde auf der Delegiertenversammlung entsprochen und ohne Gegenstimme angenommen. Vizepräsident Franz Maget fand diesen Antrag nicht „nur“ als Antrag, sondern als „dringenden Appell“.

Weniger erfreut waren die Delegierten mit den Aussagen und dem Abstimmungsverhalten zur Stadionfrage. Richard Ostermeier von den Innstadt-Löwen Wasserburg stellte den Antrag an das Präsidium, dass man sich klar und offensiv für einen Arena-Ausstieg aussprechen sollte. Es ging Ostermeier dabei nicht genau um den Zeitpunkt, sondern mehr um einen absehbaren Zeitraum. Dieser Antrag wurde mit Stimmen des kompletten Präsidiums abgelehnt und somit kategorisch ausgeschlossen. Alle Delegierten der Region 6 stimmten im Übrigen geschlossen für den Antrag von Richard Ostermeier. Mit 87 zu 61 Stimmen und 13 Enthaltungen aller Delegierten wurde der Antrag jedoch abgelehnt.

Man sehe von Seiten des Präsidiums die Allianz-Arena als „Heimat“ und als Spielort der Profimannschaft. Regionsvorstand Christian Schmidbauer zeigte sich überrascht, aufgrund der kategorischen Ablehnung. Diese Mehrheitsentscheidung akzeptiere man zwar als Demokrat. Nichtsdestotrotz wolle man sich weiter für ein „Ausstiegsszenario“ einsetzen. „Man brauche schließlich auch als Fan eine Perspektive, die finanziell für einen Verein machbar ist,“ so der Regionsvorstand. „Ständig die guten Spieler oder die Talente zu verkaufen, um die laufenden Belastungen zu schultern, kann doch nicht ernsthaft der Zukunftsweg des TSV 1860 München sein.“

Schmidbauer Christian

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