Arbeitsreicher Tag für die Bergwacht

Aschau - Gleich dreimal mussten die Bergretter der Bereitschaft Sachrang-Aschau am zum Start der Skisaison auf der Kampenwand ausrücken um in Not geratenen und verletzten Wanderern und Skifahrern zu helfen.

Eine 43-jährige Stephanskirchenerin unternahm in der Nacht vom Sonntag zum Montag eine Nachtbergtour im Gebiet Hochplatte und Kampenwand. Auf Grund der Schneefälle und der starken Schneeverfrachtungen der letzten Tage kam sie nur schwer vorwärts und verirrte sich in dem weitläufigen Gebiet. Erschöpft und unterkühlt erreichte sie noch die Steinlingalm an der Kampenwand und konnte mir Hilfe-Rufen auf sich aufmerksam machen. Der Wirt der Steinlingalm holten die Frau in die Hütte und versorgte sie. Da sie am Morgen viel zu schwach für einen Abstieg ins Tal war, alarmierte der Hüttenwirt gegen 9 Uhr die Bergwacht um die Frau ins Tal zu bringen. Zwei Mann holten sie mit dem Quad ab und brachten sie ins Tal.

Gegen 11 Uhr stürzte ein 40-jähriger Lauterbacher oberhalb des Kaltwasserliftes schwer. Er wurde von der Skiwacht, die an der Kampenwand von der Bergwacht Sachrang-Aschau gestellt wird, und einer Sachranger Bergretterin medizinisch erstversorgt. Mit Verdacht auf einen Jochbeinbruch wurde der Verletzte anschließend mit dem Quad der Bergwacht von einem dritten Bergretter ins Tal gebracht. Um ca. 15:15 Uhr wurden die Bergwacht Sachrang-Aschau erneut alarmiert. Ein Schneeschuhgeher war auf der Kampenwand auf dem Weg zwischen Brotzeitmare und Liftstüberl in einer Schneewächte stecken geblieben und kam nicht mehr weiter.

Bis zum eintreffen der Bergretter wurde der 47-jährigen Mann aus Anzing von vorbeikommenden Spaziergehern bereits aus seiner misslichen Lage befreit. Die ausgerückten Rettungskräfte begleiteten ihn noch bis zum Quad und brachten ihn mit diesem wieder zurück zu seinem Auto.

Pressemitteilung Bergwacht Sachrang-Aschau

Rubriklistenbild: © dpa

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