Blasmusik-Nachwuchs gefeiert

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Die Aschauer Jugendkapelle.

Aschau - Wenn die Dirndl und Buam der Musikkapelle Aschau mit anderen jungen Musikanten aus der Region in der Aschauer Festhalle zum Musizieren zusammenkommen, dann rührt sich etwas.

Zum zehnten Mal lud die Aschauer Jugendkapelle zum Jugendblaskapellentreffen in der Festhalle ein und alle Zuschauer waren begeistert vom soliden Können und beispielhaften Auftreten der jungen Musikanten. Zum Jubiläum waren die Jugendkapellen aus Brannenburg, Wildenwart und Rohrdorf sowie die Bläserklasse der Aschauer Grundschule eingeladen.

Als vor 25 Jahren der damalige Dirigent Wolfgang Fischer das erste Jugendkapellentreffen in Aschau veranstaltete, hat er wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass diese Veranstaltung einmal Tradition in Aschau wird. Am Kirchweihsonntag treffen sich mittlerweile jedes Jahr junge Musikanten aus der Region und begeistern ein immer größer werdendes Publikum.

"Das Wichtigste für die jungen Musikanten ist, dass sie auf der Bühne vor einem größeren Publikum spielen", erklärte Helmut Bauer, der Dirigent der Aschauer Jugendkapelle, "so können sie vor einem größeren Publikum auftreten und Erfahrung sammeln".

Die Aschauer Jugendkapelle spielte gekonnt auf der Bühne der voll besetzten Festhalle. Helmut Bauer zeigte mit den Dirndln und Buam, was er in den vielen Musikproben des Jahres einstudiert hat. Quer durch alle Musik- und Stilrichtungen wechselten die jungen Musikanten ihre Stücke, voller Schwung und Begeisterung spielten sie für die Zuhörer auf. "Es ist eine wunderschöne Tradition hier in Aschau gewachsen", sagte auch Leonhard Eisner, der Erste Vorsitzende des Musikbundes Ober- und Niederbayern, Bezirk Inn-Chiemgau, als er nach dem Auftritt der Aschauer noch ein Musiker-Leistungsabzeichen in Bronze an die junge Waldhornistin Julia Selbmann verlieh.

Nach den Aschauern spielten die Brannenburger unter der Leitung von Christoph Unker. Die Mädchen und Buben zwischen dreizehn und zwanzig Jahren spielten gekonnt zackig auf und hatten auch ein paar moderne Klänge im Gepäck.

Als dritte Kapelle kam dann die Nachbars-Jugendkapelle Wildenwart, die mit 45 Musikanten die größte Kapelle war und dafür auch einen Sonderpreis erhielt. Unter der Leitung von Wolfgang Kink spielten sie quer durch alle Stilrichtungen und eroberten sich die Herzen der Zuhörer. Als letzte Kapelle kamen dann die Rohrdorfer unter der Leitung von Johanna Bachmaier. Unter professioneller Stabführung konnten sie ebenfalls viel Applaus ernten und bildeten einen würdigen Abschluss der Veranstaltung.

Bei Kirchweihenterl und süffigem Bier war auch für das leibliche Wohl der Zuschauer bestens gesorgt.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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