Trachtler auf dem Weg der Entschleunigung

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Gauvorstand Michael Huber

Aschau - Nach dem ereignisreichen Sommer haben sich die Chiemgauer und Prientaler Trachtler auf den Boarischen Entschleunigungsweg in Aschau "gewagt".

Der Trachtensommer ist vorbei und oftmals haben sich Trachtlerinnen und Trachtler durch Proben, Veranstaltungen, Gaufeste, Preisplatteln und Dirndldrahn angestrengt. Um sich von den sommerlichen Strapazen wieder zu erholen, trafen sich auf Einladung der Gemeinde und Tourist-Information Aschau im Chiemgau die Trachtenvorstände Paul Kink junior (Niederaschau), Claus Reiter (Hohenaschau) und Sepp Hamberger junior (Sachrang) zusammen mit Gauvorstand Miche Huber vom Chiemgau-Alpenverband zu einem Entspannungs-Spaziergang.

Bestens geeignet hierfür war der Boarische Entschleunigungsweg in Aschau, der im Rahmen des „Bankerl-Jahres“ (mit derzeit 145 verschiedenen Sitzbänken) entstanden ist. Nach den Begrüßungsworten beim Start am Heuraffelweg durch Tourist-Informations-Leiter Herbert Reiter und Bürgermeister Werner Weyerer erläuterte als Trainerin Petra Knickenberg an zehn Stationen den Sinn und die Chancen, wenn man sich aus dem oft hektischen Alltag ganz einfach zurücknimmt.

Trachtler-Entschleunigung in Aschau

Der gängige Spruch „Laptop und Lederhose“ wurde bei diesem Entschleunigungsweg umgewandelt in „Wadlpower und Hirnschmoiz“. Petra Knickenberg erklärte die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang von Training und Konzentration, was auch auch für Schuhplattler und Tänzer Gültigkeit hat. Unbeirrt vom Regenwetter vollendeten die Trachtler ihren Weg mit Aschauer Schirmen und sie waren sogar zu kleinen Übungen bereit. Als Belohnung gab es abschließend Leberkäse mit Volksmusik.

Quelle: rosenheim24.de

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