Kritik im Aschauer Gemeinderat

Arbeitsverbot für Asylbewerber "Schlag ins Gesicht der Helfer"?

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Aschau im Chiemgau - Auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurden Auswirkungen des seit Mai 2016 gültigen Arbeitsverbotes für Asylbewerber aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten kritisiert.

Als einen "Schlag ins Gesicht der Helfer" bezeichnete laut der Chiemgau-Zeitung Asyl-, Flüchtlings- und Migrationsbeauftragter Bernhard Pflüger das Arbeitsverbot für Asylbewerber aus sogenannten sicheren Herkunftsländern auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Die aufwendige Arbeit des Helferkreises sei damit umsonst gewesen. Konkret hätten zwölf Männer, die bereits eine Arbeitsstelle besaßen, diese wieder verloren.

Auf Grund eines im Mai 2016 erlassenen Gesetzes dürfen Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, die ihren Asylantrag nach dem 31.08.2015 gestellt haben, keiner Arbeit nachgehen.

Auch Bürgermeister Solnar pflichtete dem bei, wie die Zeitung berichtet. Nichts sei schlimmer, als wenn die Asylbewerber nur herumsitzen müssten und nichts zu tun hätten. "Das erzeugt bei den Leuten nur Depressionen und zeigt sich häufig in Aggressionen gegen andere und sich selbst." Auch über die sonstige Arbeit des Helferkreises wurde im Rahmen der Sitzung informiert.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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