Franziskanerinnen verlassen Aschauer Behandlungszentrum

Festgottesdienst für die Dillinger Klosterschwestern 

Aschau im Chiemgau - Fast hundert Jahre waren die Nonnen Teil des Behandlungszentrums in Aschau. Nun müssen sie endgültig gehen und hinterlassen eine große Personallücke.

Ende August werden die Dillinger Franziskanerinnen das Behandlungszentrum Aschau im Chiemgau nach 99 Jahren segensreichem Wirken endgültig verlassen, was einen herben Einschnitt weit über die Kinderklinik hinaus bedeutet. Durch die aktuelle Personalsituation kann die Ordensleitung keine jüngeren Schwestern nach Aschau im Chiemgau entsenden um entstandene Lücken zu schließen. Im Rahmen eines Festgottesdienstes zu Mariä Himmelfahrt, am 15. August, wurden die Schwestern in der Katholischen Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ verabschiedet. 

Die ganze Kirchengemeinde von Aschau im Chiemgau war beim Festgottesdienst mit dabei und verabschiedetet würdig „ihre“ Dillinger Klosterschwestern. Ein besonderer Augenblick bei dem auch die ein oder andere Träne geflossen ist. Die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine waren ebenfalls mit dabei um ihre Ehre zu erweisen. Als Geschenk der Gemeinde und Tourist Info Aschau wurde den Schwestern eine Kutschenfahrt spendiert. Beim anschließenden öffentlichen Beisammensein im Pfarrheim gab es noch die Gelegenheit für persönliche Begegnungen und Segenwünsche zusammen mit den Schwestern. Auch wenn es schmerzlich war, die drei noch stationierten Klosterschwestern, Schwester Heinrika, Schwester Berlinde und Schwester Ludwina haben diesen Ehrentag sicher genossen.

Abschiedsfeier der Dillinger Franziskanerinnen

Pressemeldung der Tourist Info Aschau und Sachrang

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © H. Reiter

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