Bahnstrecke Prien - Aschau

Es fährt ein Zug nicht ins Nirgendwo

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Blick auf die Gleise zwischen Aschau und Prien

Aschau im Chiemgau - Die Eisenbahnfreunde Chiemgau feiern das 140-jährige Jubiläum des Baubeginns der Eisenbahnstrecke zwischen Aschau und Prien. Am 2. und 3. September zeigen sie hierzu eine Modellbahnausstellung.

In dem legendären Lieder-Klassiker von Christian Anders heißt es „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“. Auf der Aschauer Bahnstrecke ist es nicht wirklich so, denn die Vizinalbahn von Aschau nach Prien hat eine lange Tradition. 

In diesem Jahr sind es genau 140 Jahre, dass die Bauarbeiten für die Streckenführung zwischen Aschau und Prien begonnen haben. Auf Betreiben des Nürnberger Schwerindustriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett, begannen im Jahr 1877 die Bauarbeiten. Cramer-Klett ein Wohltäter für das Priental, hatte zwei Jahre zuvor Schloss und Besitz Hohenaschau von der Gewerkschaft Achthal–Hammerau erworben. 

Neben dem ökonomischen Aspekt, den Cramer-Klett vorwiegend im Auge hatte, brachte der Bahnlinienbau dem ganzen Priental einen entscheidenden Impuls in Richtung Tourismus. Noch bis heute reisen Tag ein Tag aus die Gäste aus Nah- und Fern auf den Schienen ins Priental an und genießen dabei die traumhafte Strecke. 

Ausstellung der Eisenbahnfreunde Chiemgau

Passend dazu gibt es im Rahmen vom Aschauer Markt am Samstag, 2. und Sonntag, 3. September eine sehenswerte Modellbahnausstellung der Eisenbahnfreunde Chiemgau. Gezeigt werden dabei unter anderem die Bahnstrecke Aschau – Prien und zwei Gastanlagen in Koffern. Geöffnet ist diese Ausstellung jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Turnhalle, Schützenstraße. 

Weitere Infos gibt es bei der Tourist Info Aschau im Chiemgau, Tel. 08052/90490 bzw. unter www.aschau.de

Pressemitteilung der Touristeninformation Aschau im Chiemgau

Quelle: rosenheim24.de

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