Schreckliche Nachrichten für Bub aus Aschau/Chiemgau

Leukämie bei Raphael (2) zurückgekehrt - doch die Hoffnung lebt

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Der kleine Raphael Fischer kämpft weiter um sein Leben.
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Aschau im Chiemgau - Der zweijährige Raphael aus Aschau im Chiemgau ist an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankt. Sein Schicksal bewegt die ganze Region. Nach einer speziellen Therapie in Amerika war der Bub krebsfrei. Nun kehrte die Krankheit jedoch wieder zurück: 

Es ist ein Schicksal, das sehr berührt: Der zweijährige Raphael aus Aschau im Chiemgau ist an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankt. In Deutschland gilt der Bub als austherapiert. Hoffnung gab ein Spezialverfahren, für das der Zweijährige nach Amerika musste. Da die anfallenden Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen wurden, musste Geld für die lebensrettende Therapie in Amerika her. Über 45.000 Euro wurden auf der Benefizveranstaltung in Aschau im Chiemgau in November 2017 gesammelt. Um das so dringend benötigte Geld aufzubringen, veranstalten das Aschauer Kammermusikfestival Festivo und das Thansauer Unternehmen Schattdecor Ende Dezember im Rohrdorfer Ortsteil Thansau ein Benefizkonzert zugunsten des schwerkranken Raphi

"Raphael war krebsfrei"

Und die spezielle, monatelange Therapie in Amerika brachte den erwünschten Erfolgt: "Raphael war krebsfrei." Dies berichtet seine Mutter der OVB-Heimatzeitung. Doch Ende März dann der herbe Rückschlag. Mama Margit entdeckte an Raphaels Leiste eine Schwellung. Sofort war die Angst wieder da. Tage des Bangens, der Artzbesuche und Test folgten - dann die niederschmetternde Diagnose: Der Krebs ist zurückgekehrt. „Natürlich setzt dann auch Resignation ein“, so Raphaels Mutter zu dem Blatt. Betont aber auch, „dass wir nie die Hoffnung aufgeben werden, dass Raphael gesund wird.“

Zeit nun wohl der entscheidende Faktor

Momentan unterzieht sich der Zweijährige einer sogenannten Antikörperbehandlung, um die Krebszellen zurückzudrängen. Dazu trägt er einen kleinen Rucksack bei sich, der mit einer Infusionslösung bestückt ist, die nach Bedarf die Infusionslösung abgibt. Dabei geht es laut OVB hauptsächlich darum, Zeit für ihren schwerkranken Sohn zu gewinnen. Bisher habe die Therapie ganz gut angeschlagen. „Wir hoffen darauf, dass in den kommenden Monaten eine Therapie mit anderen CAR-T-Zellen zugelassen wird, die dann Raphael in Seattle oder vielleicht sogar schon an der Haunerschen Kinderklinik in München helfen kann." Und Raphaels Mutter im Interview mit dem OVB weiter: „Wir wollen, dass Raphael einfach mal wie ein normales Kind in seinem Alter Leben kann“, sagt die starke Mutter und ergänzt: „Er hat so viel Freude daran, einfach im Garten zu sein und zu spielen.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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