Gelebte Tradition in Aschau im Chiemgau

Weisertweckenfahrt zum „Weidacher“

+
Der geschmückte Weisertwecken wird durch Aschau gefahren

Aschau im Chiemgau - Traditionell bekommen Eltern, denen ein "Stammhalter" geboren ist, einen Weisertwecken. So auch Sabrina und Werner Grill aus Aschau:

Eine Bereicherung des Ortslebens ist es, wenn die alten Bräuche aufrechterhalten werden. Feuerwehrkammeraden, Freunde vom Stammtisch und Mitgliede des Trachtenvereins D' Griabinga Hohenaschau haben so den frischgebackenen Eltern Sabrina und Werner Grill einen Weisertwecken gefahren

Fahrt durch Aschau mit vielen Einkehrschwüngen

Je nach Gewicht des Kindes, ist der Wecken unterschiedlich lang: Pro Pfund Geburtsgewicht des Stammhalters wird ein Meter Teig gerechnet. Der fertige Weisertwecken wurde auf einer Leiter schön hergerichtet zum „Weidacher“ im Ortskern von Aschau transportiert. Feierlich mit Kinderkleidung, Luftballons und Schleifen war der Wagen geschmückt. Als zusätzliches Geschenk gab es vom Trachtenverein Hohenaschau für den Stammhalter noch einen Gutschein für einen original Stopselhut. 

Durch Aschau ging es mit verschiedenen Einkehrschwüngen zum kleinen Johannes, wo das meterlange Weißbrot über den Balkon in das Haus beim „Weidacher“ geschoben wurde. Im Anschluss wurde von den Eltern der Wecken angebissen. Mit dem Weisertwecken geht der Wunsch einher, dass im Elternhaus der Brotvorrat niemals ausgehen soll und der Stammhalter sein Leben lang gesegnet ist.

Pressemeldung Tourist Information Aschau im Chiemgau

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Aschau

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser