Flüchtlinge ziehen nicht in Aschauer Hotels

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Aschau - In den beiden großen Aschauer Hotels - das Burghotel und das Aktiv-Hotel - werden doch keine Flüchtlinge einziehen. Dies stellte Bürgermeister Peter Solnar jetzt klar.

UPDATE 7 Uhr:

Die Hotels „Burghotel“ und „Aktiv Hotel“ in Aschau werden nicht zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt. Wie Bürgermeister Peter Solnar Radio Charivari erklärte, sei ihm dies von der Regierung von Oberbayern zugesichert worden.

Er habe mit dem Regierungspräsidenten telefoniert und ihm sei mitgeteilt worden, dass diese Hotels nicht mehr als mögliche Unterkünfte geprüft werden und somit ad acta gelegt wurden. Nach Bekanntwerden der Prüfung als mögliche Unterkunft für Asylbewerber war durch die Gemeinde ein Aufschrei gegangen. Wie berichtet, hatten sich Hotelbetreiber und Touristiker gegen die Unterbringung gewehrt, da sie für den Tourismusstandort Aschau kontraproduktiv gewesen wäre.

Quelle: Radio Charivari

Erstmeldung vom Dienstag:

Bürgermeister Peter Solnar wie auch Chef der Tourist-Info Herbert Reiter sind zwar nicht prinzipiell gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen in Aschau - derzeit würden laut Oberbayerischem Volksblatt sowohl ein Standort für Wohncontainer gesucht als auch das Festhallen-Gelände überprüft - eine Flüchtlingsaufnahme in den beiden Hotels halten sie jedoch für eine "Katastrophe für den Tourismus", wie sie gegenüber den OVB-Heimatzeitungen angaben. Bürgermeister Solnar sieht die Voraussetzungen für eine geglückte Integration in diesem Fall nicht gegeben, Tourismus-Chef Reiter bezeichnet die Aufnahme von Flüchtlingen im Drei-Sterne-Superior-Hotel hinsichtlich der ausgebuchten Aschauer Hotels sogar als "Todesstoß für den Tourismus".

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in den OVB-Heimatzeitungen oder auf ovb-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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