Nach Horror-Crash im Chiemgau

Vroni R. (23) bei Aschau totgefahren: Fahrer aus U-Haft entlassen

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Aschau/Chiemgau - Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug konnte der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes vorerst nicht erhärtet werden. In der Folge wird der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs aus der Untersuchungshaft entlassen.

Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug konnte der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes vorerst nicht erhärtet werden. In der Folge wird der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach der Festnahme des Tatverdächtigen am 7. Januar wurde unmittelbar damit begonnen, das mutmaßliche Tatfahrzeug durch Spezialisten der Spurensicherung sowie durch Gutachter zu untersuchen. 

Dabei konnten keine Spuren festgestellt werden, die darauf hinweisen, dass der Fahrer einen möglicherweise stattgefundenen Verkehrsunfall bemerkt haben müsste. Der Gutachter konnte weiterhin keine Beschädigungen an dem VW Golf feststellen, die einen sicheren Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zulassen. 

Da sich mit diesen Feststellungen die Tatvorwürfe unter anderem der Fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags durch Unterlassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufrechterhalten lassen, wird der beschuldigte 27-Jährige noch am Freitag, den 11. Januar, aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Untersuchungen am mutmaßlichen Tatfahrzeug sind aber noch nicht vollständig abgeschlossen. 

Die bei der Kripo Rosenheim eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schneefall“ führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein mit Hochdruck weiter. Es gilt noch eine Vielzahl anderer Spuren auszuwerten und Zeugen zu vernehmen.

Hintergrund

Am frühen Sonntagmorgen wurde eine 23-jährige Fußgängerin aus Aschau auf der Staatsstraße 2093 zwischen Aschau und Hohenaschau von einem Auto angefahren. Die junge Frau wurde zunächst für hirntot erklärt, verstarb jedoch noch am Sonntag in einer Klinik. 

Kurz nach dem Unfall wurde in der Region heftig darüber diskutiert, warum der Gehweg nicht geräumt war, weswegen die Frau auf der Straße ging. 

Der zunächst flüchtige Unfallfahrer wurde einen Tag drauf von der Polizei festgenommen. Ein tragisches Detail, das am Donnerstag bekannt wurde: Er war ein Arbeitskollege der jungen Frau.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd/mh

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Quelle: rosenheim24.de

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