Albachingerin starb auf Heimweg von Aschauer Disco 

Emotionale Traueranzeige: So verabschiedet sich die Familie von Vroni R.

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Vroni R. erfasste auf dieser Straße in Aschau im Chiemgau ein Auto. Sie verstarb noch im Krankenhaus. 
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Aschau/Albaching - Viel zu früh wurde die 23-jährige Vroni R. aus dem Leben gerissen. Nach einer Partynacht in einer Disco in Aschau im Chiemgau erfasste sie ein Auto auf dem Heimweg. Sie verstarb am Tag drauf im Krankenhaus. Am Donnerstag soll sie nun ihre letzte Ruhe finden.

Dieser tragische Unfall wühlt die Menschen in Oberbayern auf. In der Nacht von Samstag, 5. Januar, auf Sonntag, 6. Januar, wurde Vroni R. auf dem Heimweg von einer Disko auf der Straße zwischen Aschau und Hohenaschau von einem Auto angefahren und blieb reglos am Boden liegen. Der Fahrer fuhr einfach weiter. Wenig später verstarb die 23-Jährige im Krankenhaus.

Nicht nur ihre Heimatgemeinde Albaching steht seit dem Unfall unter Schock - die ganze Region ist bestürzt über diesen tragischen Unfall. In erster Linie trauern Freunde und Bekannte im Altlandkreis Wasserburg über den plötzlichen Tod der 23-Jährigen. Die junge Frau war unter anderem beim Theater- und Musikverein aktiv und spielte auch in der damaligen Mädchenmannschaft des SV Albaching. 

Die tiefe Trauer spiegelt sich auch in der Todesanzeige von Vroni R. wider. 

"Warum so plötzlich? Du warst so voller Lebensfreude und hattest noch so viele Pläne. Du hast das Leben geliebt und genossen. Wir werden Dich unsagbar vermissen." Diese Worte stehen neben dem Sterbebild einer lachenden jungen Frau, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Im engsten Familienkreis wird die Albachingerin am Donnerstag, 17. Januar, beigesetzt. 

Die Traueranzeige von Vroni R. 

Den mutmaßliche Unfallfahrer hat die Polizei inzwischen ermitteln können. In dem Unfallwagen saßen drei Insassen, der 27-jährige Fahrer und zwei weitere Personen im Alter von 23 und 22 Jahren. Sie waren Arbeitskollegen in dem selben Betrieb in Aschau im Chiemgau - dort, wo auch Vroni R. beschäftigt war. Alle besuchten auch dieselbe Disco, haben sich dort womöglich noch getroffen. 

Hinzu kommt: Der mutmaßliche Unfallfahrer und das Opfer waren anscheinend gut befreundet. Kurz nach dem Unfall hatte der 27-Jährige noch ein Bild mit einer Trauerbotschaft auf Instagram gepostet, auf dem er die getötete Frau umarmt. Am Tag des Unfalls teilte der Tatverdächtige außerdem den Zeugenaufruf der Polizei Oberbayern Süd auf seinem Facebookprofil. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen. 

Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug konnte der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes vorerst nicht erhärtet werden. Der mutmaßliche Fahrer wurde aus der Untersuchungshaft wieder entlassen.

mb

Quelle: rosenheim24.de

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