Sportschule in Lillehammer

Aschauer Nachwuchs-Biathletin Julia Kink trainiert in Norwegen

Julia Kink in ihrer Trainingsgruppe
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Julia Kink in ihrer Trainingsgruppe.

Aschau im Chiemgau/Lillehammer - Die Aschauer Biathletin Julia Kink besucht seit August die Sportschule im ehemaligen Olympiaort Lillehammer in Norwegen. Bei den norwegischen Meisterschaften auf Rollerski landete die 16-Jährige in ihrer Altersgruppe zweimal auf dem zweiten Rang.

Anfang August hat für die Aschauer Biathletin Julia Kink ein neuer persönlicher Lebensabschnitt begonnen. Die 16-jährige besucht seitdem die Sportschule im norwegischen Lillehammer. Sie nimmt an einem speziellen Programm teil, dass es ihr in der ehemaligen Olympiastadt in die Schule zu gehen und dort mit den besten Nachwuchsbiathleten des Landes zu trainieren. Derzeit sind Herbstferien und die hat die junge Sportlerin genutzt, einen Abstecher in die Heimat zu unternehmen.


„Ich bin in Norwegen gut aufgenommen worden, es ist ein tolles Erlebnis. Mittlerweile beherrsche ich auch die norwegische Sprache richtig gut“, so Kink. Die Sprache ist deswegen so wichtig, weil der Unterricht in der Landessprache gehalten wird. „Der Unterricht passt, alles was zu lernen ist, ist auf dem Computer.“ Am Anfang ihres Aufenthaltes in Norwegen musste sie allerdings in Quarantäne. Ein Eishockeyspieler an der Schule hatte sich mit Covid19 angesteckt. Alle Tests bei der Gruppe der Biathleten fielen zum Glück negativ aus.

Sportlich fühlt sich die talentierte Sportlerin in ihrer Trainingsgruppe sehr wohl. Sieben Mädchen und sechs Jungs umfasst die Gruppe. „Es ist ein sehr anspruchsvolles Training mit viel Ausdauer und langen Einheiten“, erzählt sie. Das hat sich bereits bezahlt gemacht. Bei den norwegischen Meisterschaften auf Rollerski kam sie in der AK17 in einem sehr starken Feld im Sprint und Massenstart jeweils auf den zweiten Platz.


Für Julia Kink sind die bisherigen Wochen in Skandinavien gut verplant. Die Schule beginnt um 11 Uhr und dauert bis 15.45 Uhr. Vor und nach dem Unterricht wird trainiert. Mitte nächster Woche wird die 16-jährige zurück nach Lillehammer reisen und muss zunächst in Quarantäne und einen Covid19-Test machen. Wenn alles glatt verläuft, kann sie danach bereits auf Kunstschnee trainieren. Bis zu den Weihnachtsferien ist sie dann in Lillehammer ehe es dann wieder für einige Zeit in die Heimat geht.

Zunächst aber genießt sie aktuell die Tage hier im Chiemgau. Da heißt es mit der Familie was unternehmen und Freunde treffen. Doch auch Training in der Chiemgau Arena steht auf dem Programm. An diesem Wochenende wird sie beim Nordcup am Notschrei teilnehmen. Für ein Jahr hat sie geplant in Norwegen zu bleiben, allerdings könnten es wohl auch drei Jahre werden. „Das wird sich zeigen“, meint sie lächelnd.

SHu

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