Ein Jahr nach dem tragischen Badeunfall

Vierjährige in Aschau ertrunken: Das wurde aus dem Fall

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Aschau im Chiemgau - Vor einem Jahr starb ein Mädchen nach einem Badeunfall in der Klinik Sonnenbichl. Zwischenzeitlich wurde der Fall juristisch aufgearbeitet.

Es war ein tragisches Unglück: Am Freitagnachmittag, dem 22. Januar 2016, wurde eine Vierjährige leblos aus dem Schwimmbecken der Mutter-Kind-Klinik Sonnenbichl gezogen. Zwei Tage später verstarb sie in einer Münchner Spezialklinik. 

Das Mädchen aus dem Landkreis Landsberg am Lech befand sich zum Unglückszeitpunkt mit anderen Kindern in einem Schwimmbecken. Eigentlich unter Betreuung - doch gegen 15.10 Uhr wurde das Kind im 1,30 Meter tiefen Wasser entdeckt. Die Betreuungspersonen versuchen sofort verzweifelt das Kleinkind zu reanimieren.

Die Kripo übernahm anschließend die Ermittlungen. Mittlerweile wurde der Fall von der Justiz aufgearbeitet. 

Verfahren eingestellt

Wie rosenheim24.de auf Anfrage von der Staatsanwaltschaft erfahren hat, wurde das Verfahren mit Zustimmung des Gerichts nach §153 StPO eingestellt. Das ist laut dem Gesetzestext möglich, "wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht". 

In Absprache mit den Anwälten leisteten die Beschuldigten die Zahlung eines Geldbetrages an die Eltern. 

Die beiden Erzieherinnen arbeiten nicht mehr in der Kinderbetreuung. Sie seien psychisch noch immer sehr mitgenommen von dem Unglücksfall, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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