Aufstellungsversammlung in Festhalle Hohenaschau

Peter Solnar (FWGA) will Bürgermeister von Aschau werden

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Aschau/Chiemgau - Bei der Aufstellungsversammlung der Freien Wahlgemeinschaft wurde Peter Solnar einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl gewählt.

Die Pressemeldung im Wortlaut


In der gut besuchten Festhalle Hohenaschau hielt die Freien Wahl Gemeinschaft Aschau (FWGA) ihre Aufstellungsversammlung ab. Auch Vertreter anderer Wahlgruppierungen und Bürgermeisterkandidaten verfolgten interessiert die Versammlung. Unter der souveränen Moderation von Thedy Metzler wurde zunächst die Wahlleitung gewählt. Der erfahrenen Rosemarie Paul wurde das wichtige Amt übertragen. Sie sorgte mit einem engagierten Helferteam für einen ordnungsgemäßen Ablauf. 

Erster Akt war die Wahl des Bürgermeisterkandidaten. Mit einer kurzen Würdigung der bisher geleisteten Arbeit wurde der amtierende Bürgermeister Peter Solnar vorgeschlagen. Dabei ging der Wahlvorschläger Thomas Buchbinder insbesondere auf die sehr schwierige Haushaltssituation der Gemeinde zum Amtsantritt 2014 ein. Mit konsequenten Maßnahmen konnte der Haushalt saniert werden. Heute stehen bedeutende Barreserven im Gemeindehaushalt (ohne Nebenbetriebe) solide finanzierten Verbindlichkeiten in gleicher Höhe gegenüber. Würde man beide Positionen gegeneinander aufrechnen, wäre die Gemeinde quasi schuldenfrei. Kassenkredite werden entgegen 2014 nicht mehr in Anspruch genommen. 


Mit einer beindruckenden Leistungsbilanz stellte sich Kandidat Peter Solnar vor. Für alle wichtigen Themengebiete zeigte Solnar auf, welche Ziele 2014 gesetzt wurden, wie diese erfolgreich erreicht und umgesetzt wurden und was sich die FWGA für die nächste Periode vornehmen will. Wichtige Aktivposten in seiner Erfolgsbilanz waren, das abgeschlossene Planungs- und Genehmigungsverfahren der Sporthalle, die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes, der Hochwasserschutz, der abgeschlossene Breitbandausbau, der Start der Nahwärmeversorgung und die Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft BEC in Hohenaschau, die Neuordnung des Seniorenheim Priental in einem selbständigen, kostentragenden Eigenbetrieb (Anm.: die aufgelaufene hohe Verschuldung konnte bereits halbiert werden). 

Ganz besondere überregionale Aufmerksamkeit wurde erreicht mit dem Projekt Bergsteigerdorf Sachrang. Aschau wurde von vielen nationalen und internationalen Verbänden wie der Alpenkonvention zum Vortrag eingeladen und erhielt teilweise sogar Sitz und Stimme. Als wichtige Ziele zeichnete Solnar u.a. die Ortsentwicklung mit der Umsetzung des Flächennutzungsplanes in einzelne Bebauungspläne, die Verbesserung des ÖPNV u.a. mit einer Geigelstein-Ringlinie, die Weiterentwicklung des Energiekonzeptes, die Fortsetzung der Sanierung des Straßennetzes und natürlich die Fortsetzung des Projektes Bergsteigerdorf Sachrang sowie des Bergbauernmodell Sachrang auf. Für letzteres liegt bereits eine Zusage von Fördermitteln für weitere fünf Jahre vor. Mit dem von der Gemeinde erworbenen Baugrund soll das Programm Bauen für junge Familien fortgesetzt werden.

 Mit der einstimmigen Wahl zum Bürgermeisterkandidaten und der Zuordnung von Listenplatz eins wurde die Bewerbung von Peter Solnar honoriert. In einer kurzweiligen Präsentation stellten sich anschließend Kandidaten aus Aschau und Sachrang für den Gemeinderat vor. Eine ausgewogene Mischung aus amtierenden Gemeinderäten, Neubürgern und schon lange im Ort ansässigen Bewerbern aus allen Generationen stellte sich zur Wahl. Mit Berufserfahrung aus den Branchen Bio-Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung, Finanzwesen, Verwaltung, Pflege, Erziehung, Medizin, Ausbildung und Musik decken die 19 Kandidaten ein breites Kompetenzspektrum ab. Entsprechend der Zahl der erreichten Stimmen wurden ihnen die Listenplätze zugewiesen. 

In der Pause der Stimmauszählung überraschte die FWGA mit einem selbst produzierten Film, der wichtige Anliegen und Ziele eindrucksvoll in Szene setzt. Für die FWGA hat laut Peter Solnar die Zukunft von Aschau bereits 2014 begonnen und soll auf einem stabilen Pfad fortgesetzt werden, für eine Heimat in der alle gerne leben.

Pressemitteilung Freie Wahlgemeinschaft Aschau/Chiemgau

Quelle: rosenheim24.de

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