Aschauer mit Bundesverdienstkreuz geehrt

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Peter Pfaffinger mit Familienministerin Christine Haderthauer

Aschau - Peter Pfaffinger hat das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Für den langjährigen Pfadfinder bedeutet die Auszeichnung viel.

Familienministerin Christine Haderthauer überreichte dem Aschauer Peter Pfaffinger am Montag in München das Verdienstkreuz am Bande. Seit 34 Jahren ist Pfaffinger Pfadfinder und hat sich im Jahr 1976 maßgeblich an der Wiedervereinigung der Pfadfinder-Gruppe beteiligt. Seit dieser Zeit hat er unzähligen Kindern und Jugendlichen die Werte der Pfadfinderei nahegebracht - Respekt vor sich selbst, Respekt vor dem Mitmenschen und Respekt vor der Natur.

"Ich schätze diese Auszeichnung unheimlich, weil es so etwas wie ein internationaler Ritterschlag ist", so Pfaffinger gegenüber chiemgau24. "Die ritterlichen Werte sind auch das, was die Pfadfinderei ausmacht - einfach dem Mitmenschen und der Natur Achtung gegenüber zu bringen. Außerdem freut es mich, dass der Jugendarbeit soviel Aufmerksamkeit geschenkt wird."

Auch für die Völkerverständigung hat sich der Pfadfinder und Familienvater über viele Jahre hinweg eingesetzt. Sogar Austauschprogramme mit verschiedenen Indianerstämmen aus den USA wurden umgesetzt. Die Pfadfinder-Gruppen aus der Region reisten schon mehrmals für etwa vier Wochen nach Amerika, setzten sich mit der Kultur der Indianer auseinander und empfingen auch einige Austausch-Freunde in Bayern.

"Das Einzigartige an der Pfadfinderei ist, dass jeder mitmachen kann", sagt der 51-Jährige. "Auch wenn jemand nicht viele Fähigkeiten hat, ist er wichtig für die Gruppe. Wenn man teamfähig ist, kann man als Pfadfinder eine Menge Spaß haben."

redch24

Quelle: rosenheim24.de

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