Maßnahmen zur Sicherheit am Kampenwandkreuz

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Arbeiten am Kampenwandkreuz – von links: Michael Kink, Franz Schaffner, Georg Loy, Andi Hilger und Hans Loipl.

Aschau - Die Höslwanger Bürger kümmern sich auch weiterhin um die Pflege und den Erhalt des Kampenwandkreuzes. Dieses Mal wurden einige Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen.

Ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Chiemgaues ist das große Kreuz auf der Kampenwand oberhalb von Aschau im Chiemgau. Dieses wurde vor über 60 Jahren aus Dankbarkeit für gute Kriegsheimkehr von Höslwanger Bürgern errichtet. Alljährlich am letzten Sonntag im August findet zum Gedenken an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Soldaten aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein an der Steinlingkapelle eine Gedenkmesse statt.

Einer der Höslwanger Bürger, die kräftig Hand anlegten, damit das Kreuz errichtet werden konnte, war Franz Schaffner. Dessen gleichnamiger Sohn hat bereits vor 25 Jahren damit begonnen, seinem Vater mit weiteren Höslwanger Männern Unterstützung zuteil werden zu lassen. Nachdem Franz Schaffner Senior vor fünf Jahren gesundheitlich eingeschränkt war, übernahm Franz Schaffner Junior die Verantwortung für die weitere Betreuung des Kampenwand-Gipfelkreuzes und die Koordination der gesamten Arbeiten. Vor einem halben Jahr ist Franz Schaffner Senior verstorben. Bei den vielfältig anfallenden Arbeiten zur Kreuz-Betreuung und Kreuz-Erhaltung wurde die Höslwanger Helferschar immer wieder von den Gemeinden Höslwang und Aschau unterstützt.

Fotos: Maßnahmen zur Sicherheit am Kampenwandkreuz

Heuer galt es, einige Sicherungsmaßnahmen auf dem Kampenwandkreuz vorzunehmen. „Sicherheit wird großgeschrieben und ist oberstes Gebot“ – so Franz Schaffner Junior nach der Fertigstellung neuer Streben, nachdem die alten Streben am Felsen ausgebrochen waren und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Insgesamt wurden 350 Kilogramm Eisen verarbeitet, um die Streben, Geländer und Handläufe zu befestigen. Unterstützt wurden Franz Schaffner und seine Höslwanger Freunde von einem Tiroler Ingenieur und Klettersteig-Spezialisten sowie von Bergwacht-Kameraden, die als Träger dienten, sowie vom gemeindlichen Bauhof Aschau, dessen Mitarbeiter bei den kompletten Sicherungsarbeiten mithalfen.

Teil der Arbeiten war auch ein Lampenwechsel, damit auch zukünftig das Kreuz beleuchtet und weit in den Chiemgau hinaus gesehen werden kann. Im übrigen wird das Kreuz alle 14 Tage sowie an Feiertagen ab 20 Uhr eingeschaltet. Die genauen Einschaltzeiten sind auf der Homepage der Gemeinde Höslwang einzusehen. Für das Jahr 2015 haben sich die Höslwanger Männer vorgenommen, die gesamte Elektrik auszuwechseln und einen zusätzlichen Kasten für die Steuerung und für das Aggregat anzubringen. Bei den Elektronik-Arbeiten werden wie in den letzten Jahren die Elektroniker Hartl Hinterholzer und Manfred Haider Hand anlegen. Insgesamt 13 Lampen müssen vom hohen Kreuz heruntergeholt, sandgestrahlt und dann wieder oben angebracht werden. All die Arbeiten werden auch zukünftig ohne Hubschrauber-Einsatz getätigt. „Die Pflege des Kampenwand-Kreuzes und die Nachfolge in dieser Aufgabe von meinem Vater ist Erbe und Ehre zugleich“, so Franz Schaffner, der alljährlich mit seinen Freunden auch dafür sorgt, dass die Steinling-Kapelle vor dem Wintereinbruch winterfest gemacht wird.

Quelle: rosenheim24.de

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