Mehr Komfort geboten

Mit E-Bikes um den Chiemsee radeln

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Seebruck - Bald wird der ausgebaute Chiemsee-Rund- und Radweg mit einer weiteren komfortablen Maßnahme ausgestattet: E-Bikes!

Der Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radweges kommt einen weiteren wichtigen Schritt voran. Für Radler wird es jetzt komfortabler: Sie können künftig an drei, bald sogar an fünf neuen Radltankstellen ihr E-Bike aufladen und neue zertifizierte Fahrradständer und Gepäckkästen machen die Pausen kom- fortabler und sicherer. Einheitliche Schilder markieren deutlich den Verlauf des verbesserten Rund-und Radweges. Auf die touristisch interessanten Besonderheiten und die Streckenführung weisen Infotafeln in jeder Chiemsee- gemeinde hin.

Einweihung und Förderungen

Diese sogenannten Begleitmaßnahmen des Gesamtprojekts wurden mit rund 100.000 Euro aus dem LEADER-Programm gefördert. „Die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten hat sich gelohnt“, freuen sich Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser, Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Abwasser- und Um- weltverbands Chiemsee Josef Mayer und Erster Bürgermeister Bernd Ruth im Vorfeld der Veranstaltung zur Einweihung der neuen Radinfrastruktur. Sie findet statt am Dienstag, 12. August 2014, 10 Uhr am Rathaus in der Gemeinde Seeon-Seebruck.

Finanzielle Unterstützer seit 2009

Der Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radwegs zu einem herausragenden touristischen Anziehungspunkt in der Region ist ein Projekt des Abwasser- und Umweltverbandes Chiemsee (AZV) im Auftrag von neun Chiemseegemeinden, das die Regierung von Oberbayern koordiniert. Seit dem Spatenstich im Jahr 2009 sind 8,6 Kilometer Radweg gebaut und 19 von den geplanten 43 Einzelmaßnahmen umgesetzt worden. Der Freistaat Bayern hat den Ausbau finanziell unterstützt. So hat das Bayerische Innenministerium die Baumaßnahmen mit einem Kostenvolumen von über zwei Millionen Euro mit insgesamt 660.000 Euro gefördert. Die Regierung vom Oberbayern hat für das Projekt insgesamt FAG-Mittel in Höhe von 4,35 Millionen Euro in Aussicht gestellt.  Regierungspräsident Hillenbrand hatte bereits 2007 bei der Regierung von Oberbayern eine Projektgruppe initiiert, die die Fördermaßnahmen koordiniert und neben den zuständigen Landratsämtern und Fachbehörden auch alle am Vorhaben Beteiligten fachlich beraten und unterstützt hat.

Rund-und Radweg als touristischer Anziehungspunkt

Der Chiemsee- Rund- und Radweg wird nach Abschluss des Gesamtprojekts auf weiten Strecken bestehende Wegetrassen nutzen sowie verkehrssicher um den Chiemsee führen, wobei Fuß- und Radwege so weit wie möglich getrennt verlaufen sollen. Alternative Streckenführungen sollen naturbezogene, aber auch historische und bauliche Sehenswürdigkeiten rund um den Chiemsee einbeziehen. Weitere bauliche Verbesserungen sind notwendig um die Verkehrssicherheit des neuen Chiemsee- Rund- und Radwegs weiter zu erhöhen. Mit diesem Gesamtkonzept und nicht zuletzt im Zusammenspiel mit dem Chiemsee-Ringbus soll der Chiemsee- Rund- und Radweg wieder zu einem herausragenden touristischen Anziehungspunkt werden auf dem sich sich Fußgänger, Genussradler und Sportradler gleichermaßen wohlfühlen.

Pressemeldung der Regierung Oberbayern

Rubriklistenbild: © dpa picture alliance

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