Aussichtsturm: Standort bei Hitzing

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Auf ihrer Suche nach dem besten Standort für den Aussichtsturm setzten die Gemeinderäte eine Hebebühne ein. Letztlich entschieden sie sich für einen Platz in der Nähe bei Hitzing (unser Bild).

Rimsting - Ein sehr schwieriger und langer Weg war es für den Gemeinderat, einen Standort für den Aussichtsturm auf der Ratzinger Höhe zu finden.

Der zuletzt favorisierte Platz bei Dirnsberg kann nicht mehr realisiert werden, weil die Grundstückseigentümerin ihre Zusage wieder zurückgenommen hat. So bleibt es jetzt doch beim ursprünglichen Standort bei Hitzing. In seiner jüngsten Sitzung am Dienstag hat der Gemeinderat den Bauantrag der Kommune einstimmig gebilligt.

Den Aussichtsturm fördert die EU mit Geld aus dem "Leader-"Projekt. Er soll, wie mehrfach berichtet, am Ende des Erlebnisweges auf der Ratzinger Höhe stehen und einen Zwei-Seen-Blick auf den Chiemsee und Simssee gewährleisten. Der Turm sollte ursprünglich nur in einer Höhe von 13 Meter gebaut werden. Inzwischen konnte die Gemeinde jedoch das fast 17 Meter hohe Wahrzeichen der Landesgartenausstellung in Rosenheim erwerben.

Den Standort oberhalb von Hitzing stellte Dritter Bürgermeister Georg Oberloher von Anfang an als Grundeigentümer zur Verfügung. Auch einen Bauantrag gab es damals schon für diesen Platz. Der Rat favorisierte dann aber einen günstigeren Standort bei Dirnsberg mit einer besseren Sicht auf die beiden Seen. Die Grundstücksbesitzerin hatte für diese Stelle ihre Zusage gegeben. Allerdings hatten drei benachbarte Grundeigentümer sich massiv gegen diesen Standort gewehrt und Einspruch erhoben. Der Gemeinderat blieb jedoch einstimmig bei diesem Standort. Inzwischen zog die Grundstückseigentümerin ihre Zusage und ihren bereits unterschriebenen Vertrag wieder zurück.

Die Gemeinde untersuchte daraufhin weitere mögliche Standorte, so bei Geigereck, wo sich am Wald ein günstiger Aussichtsblick ergeben hätte. Aber auch hier drohte der Grundstücksbesitzerin massiver Widerstand der Anlieger. Otto Ackermann, der Wirt vom Gasthof Weingarten, bei dem der geplante Erlebnisspielplatz errichtet wird, schlug einen Standort bei seiner Gaststätte vor. Nach der Ortseinsicht einiger Gemeinderäte wurde dieser Platz jedoch wegen der Topografie nicht als sinnvoll angesehen.

Es blieb jetzt nur mehr der ursprüngliche Standort bei Hitzing, wozu der Gemeinderat einstimmig seine Zustimmung gab. Bürgermeister Josef Mayer erwähnte, dass die Unterlagen bereits beim Landratsamt Rosenheim liegen würden, um den Zeitplan einhalten zu können. Die Aufstellung des Turmes soll Ende März erfolgen.

th/Chiemgau-Zeitung

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