Vorstellung der Planung der Außenanlagen

Erneut Diskussion um Planungen für die St. Georg Schule

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Bad Aibling - Nachdem im November vergangenen Jahres die Hiobsbotschaft kam, dass sich die Kosten für die Sanierung der St. Georgs Schule verdreifachen würden, ging es in der jüngsten Stadtratssitzung nun um die Außenanlagen.

Die Bestürzung im Bad Aiblinger Stadtrat in der Novembersitzung war groß, als Architekt Wolfgang Obel aus Donauwörth auf die Kosten für die Sanierung der St. Georgs Schule zu sprechen kam: Die Schätzung beträgt mit etwa 25 Millionen Euro rund das Dreifache der ursprünglichen Planung.

In der jüngsten Stadtratssitzung stellte Obel nun die Planungen für die Außenanlagen vor. Er hatte vier Varianten parat, die er dem Stadtrat präsentierte. Im Zentrum der Entwürfe stand die Parkplatzsituation. Die Schule leidet mit derzeit etwa 20 Stellplätzen unter akuter Parkplatznot. Benötigt werden nach Aussagen des Architekten und des anwesenden Schulleiters Wolfgang Baumann etwa 40 Plätze für Lehrer und Mitarbeiter.

"Einmalige Parksituation erhalten"

Obel stellte vier Varianten vor und ging dabei auf die für ihn "einmalige erhaltenswerte Parksituation" der Schule ein. Die von Obel präferierte Variante eins sieht einen Lehrerparkplatz an der östlichen Grundstücksgrenze vor, die mit einer Schallschutzmauer abgetrennt werden soll. Dieser Entwurf kam jedoch nicht bei allen Stadträten gut an. Der Kritikpunkt: Die Nachbarn seien mit dem Parkplatz direkt neben ihrem Grundstück nicht einverstanden. Die Vorteile dieser Variante bestünden laut Architekt jedoch darin, dass der zusammenhängende Park erhalten und zudem drei Bäume gerettet werden könnten. Darüber hinaus wäre das voraussichtlich auch die günstigste Variante. Genaue Kostenberechnungen lagen in der Sitzung jedoch noch nicht vor.

Die Varianten zwei und drei sehen zwei Parkplätze vor, einen an der östlichen Grundstücksgrenze, den anderen auf der Fläche der jetzigen Hausmeistergarage. Lediglich in der vierten vorgestellten Variante würde sich der Parkplatz nicht am Nachbargrundstück befinden.

Gespräche mit der Kirche

Es wurden im Stadtrat auch Stimmen laut, die einen gemeinsamen Zugang mit der Kirche schön fänden. Dazu soll es in der Zukunft weitere Gespräche mit den zuständigen Personen geben. 

Auch soll noch die Erhaltung der vorhandenen Fahrradständer und der Hausmeistergarage geprüft werden. Zudem die Verlegung der Bushaltestelle.

Planungen gehen weiter

Gleich zu Beginn der Sitzung einigten sich alle Anwesenden darauf, noch keinen Beschluss zu fassen. "Es muss heute nichts entschieden werden, das kann zurück gestellt werden bis 2019/2020, da die Außenanlagen als letztes dran kommen", so Bürgermeister Felix Schwaller. Die Planungen werden weitergeführt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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