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Trachtenverein kämpft für leukemiekrankes Mitglied

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Bad Endorf - Der Trachtenverein Hirnsberg-Pietzing kämpft für eines ihrer Mitglieder: Eine 39-Jährige Trachtlerin ist an Leukämie erkrankt. der Verein lässt sie nicht im Stich und ruft zur Typisierung auf.

Ein 39-Jähriges aktives Mitglied des Trachtenverein „D´Bachecker“ Hirnsberg – Pietzing ist an Leukämie erkrankt. Die Mutter einer 4-jährigen Tochter und eines 9 Monate alten Sohnes benötigt dringend eine Stammzellenspende. Der Verein möchte nicht tatenlos zusehen und ruft zur Typisierung auf. Um möglichst viele Menschen aus der Dorfgemeinschaft und dem ganzen Landkreis und darüber hinaus typisieren lassen.

So können Sie Spender werden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Stammzellenspender zu werden. Hier die verschiedenen Typisierungsmöglichkeiten:

1. Teilnahme an einer öffentlichen Typisierungsaktion (Blutabnahme)

Donnerstag, 30. März 2017 von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr an der Hochschule in Rosenheim, Hochschulstraße 1, 83024 Rosenheim (AKB)

2. Blutspende beim Bayerischen Roten Kreuz

Hier können Sie sich die Termine in Ihrer Nähe im Internet. Dann müssen Sie einfach nur noch zur Blutspende gehen und den Wunsch auf Typisierung des Knochenmarks mitteilen. Das BRK leitet das für die Typisierung entnommene Blut dann an die AKB weiter.

3. Beim Hausarzt (Blutentnahme)

Menschen, die spenden wollen, können hier oder hier einen Entnahmetest für Blutentnahme anfordern. Der Hausarzt entnimmt dann die Probe und sendet diese zusammen mit der Einverständniserklärung zurück an die AKB oder die DKMS.

4. Zuhause (Mundschleimhauttest)

Möchten Sie sich von zuhause aus typisieren lassen, dann können Sie hier oder hier im Internet ein Mundschleimhautset anfordern. Den Speicheltest schicke Sie einfach wieder zurück.

Grundsätzliches zur Stammzellentypisierung

Typisieren lassen kann sich bei Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern jeder im Alter von 17 bis 45 Jahre. Bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei muss man zwischen 17 und 55 Jahre alt sein.

Sonstige Hilfsmöglichkeiten

Jede Typisierung verursacht Kosten zwischen 40 und 50 Euro. Dies muss aus Spenden finanziert werden. Man kann also auch Geld spenden, wenn man sich selbst nicht typisieren lassen möchte. Auch Mundpropaganda hilft viel.

Dass derartige Aktionen schnell Hilfe bringen können, zeigt ein Fall aus Burghausen. Ein 14-Jähriger war im vergangenen Jahr an Leukämie erkrankt. Für ihren Freund und Mitschüler hatte die Maria-Ward-Realschule Burghausen eine große Typisierungsaktion ins Leben gerufen, um potenzielle Stammzellenspender für die Datenbank zu finden. Federico selbst fand schließlich auch einen Spender – nach langem Warten stand im Oktober schließlich fest, dass die Transplantation funktioniert hat.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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