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Großeinsatz für die Feuerwehren

Brand und Rauchentwicklung in Industriegebäude in Peterskirchen

Brand und Rauchentwicklung in Industriegebäude in Peterskirchen

Erst einmal Sommerpause

Lärmschutzwände an den Gleisen in Bad Endorf? Warum eine Entscheidung weiterhin aussteht

Lärmschutzwände entlang der Gleise oder doch eher Lärmschutzfenster bei den Anliegern? Diese Frage beantworten die Bad Endorfer Gemeinderäte erst nach der Sommerpause.
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Lärmschutzwände entlang der Gleise oder doch eher Lärmschutzfenster bei den Anliegern? Diese Frage beantworten die Bad Endorfer Gemeinderäte erst nach der Sommerpause.

Sie können sich noch nicht zu einer Entscheidung durchringen, die Marktgemeinderäte. Lärmschutz an der Bahnstrecke ja oder nein und wenn ja, wie – die Frage bleibt mindestens bis zur Ratssitzung nach der Sommerpause, bis zum September, unbeantwortet.

Bad Endorf – Aktiver Schutz mittels gut drei Meter hoher Alu-Wände oder passiver Schutz durch Maßnahmen an den Gebäuden entlang der Strecke, dieses Thema steht seit 2018 im Raum. Die Bundesbahn hatte zwischenzeitlich nicht auf Anfragen reagiert, drängt aber nun auf eine Entscheidung.

Bürgermeister Alois Loferer (CSU) ließ ein Informationsschreiben verteilen, das die Präsentation der online erfolgten Bürger-Informationsveranstaltung am 18. Juli zusammenfasste. „Eine interessante Lektüre“, befand der Bürgermeister.

Er vermute aufgrund der Zuschriften und Telefonate, die er mittlerweile erhalten habe, dass die Tendenz der Bad Endorfer eher in Richtung aktiver Lärmschutzmaßnahmen, also Lärmschutzwände, gehe, so Loferer. Den Eindruck habe er auch schon während der Online-Informationsveranstaltung gehabt.

Schallschutzfenster statt oder nach Lärmschutzwand

Bei der sei auch gefragt worden, wie lange es denn dauern würde, bis passive Lärmschutzmaßnahmen an den Häusern umgesetzt werden. Laut Bahn sofort nach dem Beschluss des Gemeinderates, so der sich gegen Lärmschutzwände entscheidet. Entscheidet sich der Rat für eine Lärmschutzwand, dann wird zunächst diese gebaut und dann werden Häuser, bei denen mehr als 54 Dezibel ankommen, mit Schallschutzfenstern, etc. ausgestattet. Das wäre dann laut Bahn wohl etwa 2026. Die Bahn biete dieses eine Paket Lärmschutzmaßnahmen an, und das sei „nicht beeinflussbar.“

Im Juli 2018 hatten DB-Vertreter über mögliche Lärmschutzmaßnahmen informiert, die Teilnehmer konnten ihre Meinung in einer Art Kummerkasten kundtun. Mehrheitlich wurden damals 1,5 Meter hohe Lärmschutzwände präferiert. Fakt sei nun, so Loferer, nach der neuen schallschutztechnischen Untersuchung: Nur drei Meter hohe Lärmschutzwände werden gefördert.

Entscheidung auf Sachebene treffen

Der Bürgermeister gab zu bedenken, dass der Gemeinderat auf Sachebene zu beschließen habe. Das Infomaterial der Bahn umfasse mittlerweile rund 500 Seiten. Der Gemeinderat müsse nun „den Mut haben, Entscheidungen zu treffen“, so Loferer.

Der Bernauer Gemeinderat hatte den Mut bereits. Dort ist man in der gleichen Situation: Die Gleise führen mitten durch den Ort. Und Bernau ist ebenfalls ein vom Tourismus geprägter Ort. Dort beschloss der Gemeinderat mit 10:7, auf Lärmschutzwände zu verzichten.

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