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Naturbad Bad Endorf: Gemeinderat entscheidet sich für abgespeckte Version

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Bad Endorf - Im Oktober hatten die Endorfer die Qual der Wahl - Soll ein Naturbad an der Stelle des alten Moorbades errichtet werden oder nicht? Der Gemeinderat entschied nun über das weitere Vorgehen: 

Das geplante Naturbad in Bad Endorf bekommt keine Badeaufsicht. Der Gemeinderat hat sich damit am Abend für eine abgespeckte Version entschieden. Das berichtet Radio Charivari am Donnerstag. Das Bad soll künftig als Badestelle ohne Badeaufsicht betrieben werden. Damit verzichtet die Gemeinde unter anderem auf einen Sprungturm und eine Rutsche. 

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Bis zur nächsten Sitzung soll feststehen, wer das Bad plant. Der Planer wird dann erst dem Gremium vorgestellt, bevor ihm offiziell der Auftrag erteilt wird. Wie Bürgermeisterin Doris Laban auf Anfrage unseres Senders sagte, sei die finanzielle Umsetzung nicht einfach. Trotzdem gebe man sich große Mühe, das Projekt weiter anzuschieben.

Bürgerbegehren entschied für Naturbad

Bereits im März 2015 hatte sich der Bad Endorfer Marktgemeinderat für die Schließung des traditionsreichen Moorbades entschieden. Als Gründe für die Entscheidung wurden in erster Linie der desolate Zustand der Anlage und die hohen Kosten für die Instandsetzung angeführt.

Doch bereits damals regte sich Widerstand gegen die Entscheidung des Gremiums: Der Verein "Moorbad Bad Endorf" kündigte an, den "Weiterbetrieb und zeitnaher Umbau in ein Naturbad" notfalls auch gegen den Willen der Gemeinderäte durchsetzen zu wollen. Die Entscheidung lag schließlich bei den Bürgerinnen und Bürgern der Marktgemeinde. Sie stimmten in einem Bürger- und Ratsbegehren für das Naturbad.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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