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"Leo" startet gut vorbereitet in die neue Saison

Nostalgiezüge zwischen Bad Endorf und Obing fahren zunächst in den Sommerferien

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Das 180 Meter lange und 22 Meter hohe Ameranger Viadukt ist Bayerns höchste Stampfbetonbrücke und ein Wahrzeichen der Chiemgauer Lokalbahn.

Bad Endorf - Am Sonntag, 26. Juli, nimmt die Lokalbahn Bad Endorf - Obing (LEO) mit fast dreimonatiger „Verspätung“ zumindest für die Dauer der bayerischen Sommerferien wieder den Betrieb auf.

Die Meldung im Wortlaut:


Der 1962 gebaute nostalgische Triebwagen pendelt wie gewohnt an allen Sonn- und Feiertagen zwischen Obing und Bad Endorf. Abfahrt in Obing ist jeweils um 8.55 Uhr, 10.55 Uhr, 14.20 Uhr und 16.20 Uhr. Zurück geht es ab Bad Endorf um 9.55 Uhr, 11.55 Uhr, 15.20 Uhr und 17.20 Uhr. Zwischenstationen sind Pittenhart, Aindorf, Amerang und Halfing. Um Fahrgästen und Personal ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten, haben die Chiemgauer Lokalbahn (CLB) und ihr Kooperationspartner, die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE), ein Hygienekonzept erstellt, das unbedingt einzuhalten ist. Obligatorisch ist z.B. die Maskenpflicht und der Eintrag in eine Kontaktdaten-Liste. Die wesentlichen Bestimmungen hängen an den Haltestellen aus. Sie entsprechen den aktuellen Vorschriften des Freistaats Bayern für touristische Dienstleister. 

Trotz dieser absolut notwendigen Einschränkungen hoffen die ausnahmslos ehrenamtlich tätigen Lokalbahner auf eine vertretbare Zahl von Fahrgästen. Die 111 Jahre alte Strecke erschließt die Schönheiten des westlichen Chiemgaus mit vielen Sehenswürdigkeiten wie etwa der Obinger Skulpturenweg oder die Museen in Amerang. Zudem ist sie für Eisenbahnfans selbst eine Attraktion. Immerhin beträgt die Steigung in bestimmten Abschnitten stolze 28 Promille – genau wie bei der weltbekannten Gotthardbahn. Geschäftsstellenleiter Dr. Frank Ludwig: „Je nachdem, wie es in den Ferien läuft, werden wir dann entscheiden, ob wir wieder wie üblich bis zum letzten Sonntag im Oktober fahren.“ 


Der Ausfall aller bisherigen Fahrten hat ein großes Loch in die CLB-Kasse gerissen, da alle Kosten für die Instandhaltung von Strecke und Fahrzeuge weiter laufen. „Die fahrtenlose Zeit wurde jedoch intensiv genutzt für wichtige Arbeiten “, so Vereinsvorsitzender Stefan Kaiser. So wurden in Bad Endorf das Gleis teilweise erneuert und die Schrankenanlage in Halfing wieder instandgesetzt. Auch sonst gab es an der gut 18 Kilometer langen Strecke alle Hände voll zu tun, so dass Einheimische wie Feriengäste nun wieder „Nostalgie Zug um Zug“ genießen können.

Pressemeldung Chiemgauer Lokalbahn

Quelle: rosenheim24.de

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