Projekt der FH-Rosenheim

Neue Ideen für Schloss Hartmannsberg

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Rosenheimer Innenarchitektur-Studentinnen entwickelten Projektstudien zu Schloss Hartmannsberg

Rosenheim - Wie kann mehr Leben einziehen in Schloss Hartmannsberg? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studentinnen der Fakultät für Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim.

Sie entwickelten Nutzungsmöglichkeiten präsentierten sie, wie es sich gehört, auf Schloss Hartmannsberg, das sich im Eigentum der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim befindet.

Die ausnahmslos phantasievollen und durchdachten Überlegungen reichten von Ateliers für bildende Künstler und Proberäumen für Musiker und Ensembles bis zu einer Nutzung als Galerie oder für größere Konzerte. Zudem zeigten die Entwürfe der Studentinnen zum Teil wirklich erstaunliche Lösungsansätze für eine Neugestaltung der Räumlichkeiten mit Arbeits- und Wohnbereichen. Auch der umgebende Park wurde miteinbezogen. So sah ein Vorschlag die Wiedereröffnung der Arkadengänge zum Schlosssee hin vor. Auch an behindertengerechte Zugänge und an den Brandschutz wurde gedacht.

Die Studentinnen waren von ihrem Professor Hermann Krose betreut und von Kreisheimatpfleger Knut Stolte begleitet worden. Ihre Arbeit begannen sie mit der üblichen Bestandsanalyse am Zeichentisch. Dem schlossen sich Workshops an, unter anderem mit dem Glaskünstler Florian Lechner. Einen „Realisierungsdruck“ gab es keinen und auch finanzielle Vorgaben mussten nicht berücksichtigt werden. In ihren Arbeiten mussten die Studentinnen lediglich den Denkmalschutz beachten.

Landrat Wolfgang Berthaler, der bei Präsentation der Studienarbeiten auf Schloss Hartmannsberg zugegen war, lobte das Engagement der Studentinnen gleichermaßen wie das der Hochschule Rosenheim: Die Fakultät für Innenarchitektur ist eine richtiggehende Talentschmiede. Wir werden auch in Zukunft immer wieder gerne mit ihr kooperieren.

Die Ideenstudien zu Schloss Hartmannsberg waren nicht die erste Kooperation dieser Art zwischen der Fakultät für Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim und dem Landkreis Rosenheim. Auch für die Burgruine Falkenstein in Flintsbach hatten angehende Innenarchitekten mögliche Nutzungskonzepte entwickelt.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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