Ja zu Umrüstung auf LED-Leuchten

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Mögliches Einsparungspotential bietet die Umrüstung der gemeindlichen Straßenbeleuchtung auf LED-Technik.

Bad Endorf - In der jüngsten Sitzung Bauausschusses hatte sich das Gremium nicht nur mit Bauanträgen, sondern auch mit Schaukästen, Werbetafeln und der Straßenbeleuchtung zu befassen.

Letztlich erhielten alle Sachverhalte einen positiven Genehmigungsbescheid. Bauamtsleiter Günter Bayer informierte die Mandatsträger zuerst über den Sachstand einer möglichen Umstellung der gemeindlichen Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Auf Anfrage der Bauverwaltung wurde von der Firma E-Werk Stern mitgeteilt, dass die im Gemeindegebiet aufgestellten Lampen des Typs "Rosenheim" problemlos auf LED-Technik umgerüstet werden können. Dabei werde lediglich der Leuchteinsatz in den Straßenlampen ausgetauscht.

Für eine Umrüstung von den 155 Lampen des "Rosenheimer Typs" sind 51000 Euro zu veranschlagen. Diesem Kostenvolumen stehe eine jährliche Energiekostenersparnis von 4580 Euro gegenüber. Weiter führte Bayer aus, dass zu den jährlichen 2000 Euro für notwendige Auswechselungen von defekten Lampen im diesjährigen Haushalt zusätzlich 8500 Euro für turnusmäßige Instandsetzungsarbeiten an der Straßenbeleuchtung eingestellt seien. Die derzeitige monatliche Stromkostenpauschale belaufe sich auf 5700 Euro. "Die LED-Technik hat sich in jüngster Zeit zu einem günstigen Massenprodukt entwickelt", schloss er seinen Sachvortrag.

Der einheitliche Tenor der anschließenden Erörterung war, dass die Marktgemeinde unter dem Aspekt der Strom- und Kostenersparnis das Umrüstungsthema der Straßenbeleuchtung auf die Agenda stellen werde. Abschließend bemerkte der Bauamtschef, dass bei künftig anstehenden Straßenbaumaßnahmen bereits die moderne Technikvariante eingesetzt werde.

Keine größere Abwägung erforderte der Antrag für einen Schaukasten an der Rosenheimer Straße in unmittelbarer Nähe zur Containerinsel. In diesem Zusammenhang sprach sich CSU-Rat Wolfgang Kirner generell gegen eine Vielzahl von einzelnen Schaukästen aus, die über den gesamten Gemeindebereich verteilt sind. Rupert Rotter, ÜWG, stellte die Wirkung der Vitrine an dem beantragten Ort in Frage: "Der Platz ist sicherlich nicht optimal und einladend." Abschließend wurde dem Antrag einstimmig die Zusage erteilt. Ohne Wenn und Aber erhielt eine Werbetafel für ein asiatisches Restaurant an der Endorfer Breitensportanlage die gemeindliche Zustimmung. Nachdem die Voranfrage für eine Anhebung samt Erneuerung des Daches mit Einbau von zwei neuen Ferienwohnungen an der Ströbinger Straße bereits Ende letzten Jahres ein positives Votum erhalten hatte, war die Zustimmung zum nun vorliegenden Bauantrag reine Formsache. Kurz und bündig wurde auch die Genehmigungsverlängerung für ein Einfamilienhaus an der Dorfstraße im Ortsteil Antwort befürwortet.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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