Badespaß bei den Chiemseenixen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Bernau - Besser hätte das Wetter nicht sein können: Das Badewannenrennen der Faschingsgilde Chiemseenixen war nicht nur ein Spaß für Wasserratten.

Neun Teams, so viele wie noch nie, hatten in zehn Wettbewerben zu Wasser und zu Lande unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen, die Geschicklichkeit, Köpfchen, Spaß und Kreativität erforderten. Den Publikumspreis für das schönste Boot gewann die "Narhalla" aus Oberschleißheim mit ihrem "Würmli", ein Wassergefährt aus zahllosen mit Folie zusammengewickelten bunten Luftballons, die auch Tagessieger wurden. Die Schleißheimer hatten zugleich auch den weitesten Anfahrtsweg.

Punktgleich den zweiten Platz teilten sich die Teams "Volle Gaudi voraus" aus Vogtareuth und die "Basketball Bunnies" aus Kolbermoor. Die heimischen "Chiemseenixen" belegten den fünften Platz hinter dem Bernauer Familienteam "Bibas-Chiemsee-Schixxn" und vor dem "Fliegenden Teppich" aus Bad Aibling. Die Plätze sieben bis neun gingen an die drei Jugendteams "Titanic-Beiboot", "Superfohlen" und "Flugzeug Air 1" der Feuerwehren Bernau und Ratingen.

Die Jugendlichen hatten im Rahmen des gemeinsamen Feriencamps erst am Vorabend die Vorgabe erhalten, sich aus gebrauchten Gegenständen drei seetüchtige Gefährte zu bauen - eine große Herausforderung, die Kreativität, Spontaneität und Teamgeist erfordert. Für diese bravourös umgesetzte Aufgabe wurden die drei Teams von der Jury, bestehend aus Norbert Klauke, Bernhard Schulz und Peter Ostenrieder, mit einem Ehrenpunkt belohnt.

Badewannenrennen in Felden

"Pünktlich um halb elf" starteten die Moderatoren Michaela Praßberger und Michael Fuchsreiter mit Schirmherr und Ehrenpräsident Wolfgang Bürgel das erste Wasserrennen, ein Wettpaddeln um zwei Bojen, das die "Chiemseenixen" für sich entschieden. Auch bei der "Chiemseeschleuse" und der "Wasserstaffel" spritzte das Chiemseewasser ordentlich. Eine spezielle und recht lustige Aufgabe war die "Rettung aus "Seenot": Ein Spieler isst eine Essiggurke, während die anderen drei Teammitglieder bereits auf den See hinausrudern. Erst wenn er fertig ist, kann er hinterherschwimmen - mit dem "Rettungsproviant" für die Ruderer, der vor dem Zieleinlauf verzehrt sein muss.

Witzige Frage- und Geschicklichkeitsspiele brachten teils überraschende Ergebnisse. In der Mittagspause begeisterten die Garden mit ihrer Sommershow. Der absolute Höhepunkt war die "Weltreise", bei der jedes Team ein Land zugelost bekam und anhand verschiedener Gegenstände und einer Pantomime "sein" Land erkennbar präsentieren musste.

or/Chiemgau-Zeitung

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser