Bayern – ein Bücherland

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„Buchstudio Überbayern“

Wildenwart - Aus und über Bayern wurde mit Abstand schon immer mehr publiziert, gab es schon immer mehr zu lesen, als zu jeder anderen Kultur-Region im deutschen Sprachraum.

Das hat sich bis heute nicht geändert; kein anderes Bundesland produziert mehr sogenannte Regionalliteratur als Bayern.

Was vor dreißig Jahren als „Bavarica“ ein Feld kleinerer Provinz-Verlage war, ist heute abgelöst durch ein breites Interesse fast aller Verlag an bayerischen Themen. Veröffentlicht wird in Franken wie in Altbayern, Wissenschaftliches wie Populäres, von der Geschichte über Kunst, Brauchtum und Bairische Sprache, von bayerischen Krimis und Volkshelden über Fest-Täg-Kalender und Trachten, Gasthäuser und Köche, Kabarett und Kultfilme auf DVD bis zu Max und Moritz in bairischer Mundart. Und das alles verkauft sich wie die frischen Brezn.

„Buchstudio Überbayern“

Für die Freunde bayerischer Kultur und Geschichte gibt es einen möglichen neuen Treffpunkt im Chiemgau. Im privaten „Buchstudio Überbayern“ in der Wildenwarter Schloss- Straße 12 a können Sie jetzt nach Lust und Laune blättern, schmökern und studieren.

Der Buchhändler Klaus Bovers hat sein Antiquariats-Lager und alles, was sonst bei ihm an bayerischen Büchern auf Internet-Kundschaft wartet (www.bavarica.de) aus dem Keller-Lager ans Licht befördert und für jedermann zugänglich gemacht.

Im „Buchstudio Überbayern“ steht auch eine frei nutzbare Handbibliothek mit Nachschlagewerken zu allen denkbaren bayerischen Themen. Dazu gehören Lexika über Orts- und Straßennamen, Bayerische Bauernhöfe, Landesgeschichte, Heimatforschung, Brauchtum, Kunst-, Literatur- und Kulturgeschichte, außerdem Liedersammlungen, Verzeichnisse aus Münchner Friedhöfen, von Bayerischen Burgen bis zu Wander- und Radl- Führern. Die eigene Neugier des Buchhändlers sorgt dafür, dass dieser Teil des Buchstudios ständig aktualisiert wird. Für Tipps ist er dankbar.

In der entspannten Atmosphäre von 60 Regalmetern schöner Bücher bekommt der Besucher einen Begriff davon, was sich hinter dem leicht elitären Begriff Bavarica Interessantes und Brauchbares verbergen kann. Beispiele: „Die revidirte Seeordnung am Kiemsee 1503- 1513“, Georg Queris „Bauernerotik und Bauernfehme“ von 1911 oder Bildbände über Leibl, Spitzweg und „Die Wittelsbacher und ihre Hunde“ – und aus der aktuellen Produktion: Merschbachers Lehrbuch übers „Schafkopfen“, der Bestseller „So wead gredd“ vom Sprachforscher Müller aus Laufen oder Barbara Haltmairs zauberhaftes Bilderbuch vom „Boarischen Kasermandl“.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, vor einem Besuch in der Schloss-Straße anzurufen: 08051/64798.

Pressemitteilung Bavarica Buch-Service

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