Taucher sichern gesunkenes Kielboot

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Unterwasser-Aufnahmen vom Einsatz im Chiemsee

Chiemsee - Die Priener Wasserwacht am Samstag mit der Bergung des Kielboots, das am Donnerstagnachmittag in der Mühlner Bucht gesunken war, begonnen.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei (WSP) Prien hatte eine heftige Windböe das Kielboot mit einem 46- und einem 47-jährigen Urlauber an Bord zur Seite gedrückt. Noch bevor die beiden Männer die Segel lösen konnten, geriet durch den starken Wellengang so viel Wasser ins Boot, dass dieses innerhalb weniger Sekunden unterging.

Laut WSP war bereits dreieinhalb Stunden vor dem Unfall Sturmwarnung ausgelöst worden. Die beiden Männer, die keine Rettungswesten angelegt hatten, konnten sich schwimmend im 16 Grad kalten Chiemsee über Wasser halten, bis sie von einem aufmerskamen Schlauchbootfahrer unverletzt gerettet wurden. Die Unglücksstelle befindet sich im Bereich der Fahrrinne der Herreninsel-Fähre.

Weil nicht auszuschließen war, dass durch das gesunkene Schiff eine Gefahr für den Fährbetrieb besteht, wurde das Boot mittels Sonargeräten durch Wasserwacht und DRLG geortet und nun von Tauchern zunächst angeseilt. Die weitere Bergung erfolgt in der Nacht oder am Sonntag.

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