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Großprojekt

14 Kinder vom Opa und Visionen für die Zukunft: Schuster Hoteleinrichtungen eröffnet Neubau in Bernau

Bernau sei perfekt als Standort der Firma und des geplanten Hotels, so Michael Schuster (Mitte), Geschäftsführer von Schuster Hoteleinrichtungen. Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Jonas Schuster, Sepp Hofer (Bezirksrat in Oberbayern), Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber, Michael Schuster, Andrea Schuster, Klaus Stöttner (Abgeordneter des Bayerischen Landtags) und Manuel Schuster.
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Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Jonas Schuster, Sepp Hofer (Bezirksrat in Oberbayern), Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber, Michael Schuster, Andrea Schuster, Klaus Stöttner (Abgeordneter des Bayerischen Landtags) und Manuel Schuster.

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit feierte die Firma Schuster Hoteleinrichtungen am Donnerstag (4. August) die offizielle Eröffnung ihres Neubaus. Geladen waren Mitarbeiter, Partner, Nachbarn und Gäste aus der Politik. Diese launigen, aber auch ernsten Worte bestimmten die Festreden.

Bernau Nun ist es offiziell – mit zahlreichen Gästen wurde am frühen Donnerstagabend (4. August) in Bernau die Eröffnung der Hoteleinrichtungsfirma Schuster gefeiert. Gäste, die über die A8 aus Richtung München anreisten, konnten dank Stop-and-go-Verkehrs direkt einen ausführlichen Blick auf das modern gestaltete Firmengebäude werfen. Das lasse, so Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber in Ihrer Rede anlässlich der Feier, „nicht vermuten, was tatsächlich alles dahinter steckt.“

Bernau bietet viel mehr Möglichkeiten

90 Mitarbeiter sind aktuell bei dem ursprünglich aus Grabenstätt stammenden Unternehmen beschäftigt. Vier davon stammen aus der dritten und vierten Generation der Familie Schuster. In Grabenstätt war es dem Unternehmen zu eng geworden. Das nun nach rund fünf Jahren Planung und Bau bezogene Gelände in Bernau hingegen sei der perfekte Standort, so Manuel Schuster, Marketing-Verantwortlicher und Sohn des Geschäftsführers Michael Schuster.

Prominenter Standort direkt neben der A8

„Der Standort an der A8 war einer der wichtigsten Punkte, die für Bernau sprachen. Hier fahren 33 Millionen Fahrzeuge vorbei. Da wird man einfach gesehen!“ Dazu käme die Größe des Grundstücks, führt Schuster weiter aus. „Nur so konnte ein Gebäude umgesetzt werden, das so viele Möglichkeiten bietet.“ Dazu gehört unter anderem eine weitgehend digitalisierte, industrielle Fertigung, für die der Maschinenpark neu konzipiert wurde. Besonders wichtig ist dem Unternehmen auch die Nähe zum alten Standort: „So müssen unsere Mitarbeiter nicht allzu weit in die Arbeit fahren.“

Wärme und Strom produziert das Unternehmen großteils selbst

Bereits in Grabenstätt konnte die Firma mit den Holzabfällen aus der Produktion beheizt und mit einer 120-Kilowatt-Photovoltaikanlage mit Strom versorgt werden. In Bernau seien es aktuell 200 Kilowatt, die auf diese Weise erzeugt werden. Geplant sei auch, die Parkplätze zu überdachen, was die Installation weiterer Photovoltaikanlagen ermögliche und die Mitarbeiterfahrzeuge vor der Witterung schütze.

Vom „Bischof“ zum Schreinermeister und schließlich zum Geschäftsführer

Seinen Mitarbeitern, als „Traumteam“ bezeichnet, aber auch all den starken Partnern, Lieferanten und Nachbarn dankte Geschäftsführer Schuster in seiner launigen Eröffnungsrede.

„Schon als Jugendlicher wollte ich vor vielen Menschen sprechen“, so Schuster zu Beginn seiner Rede. Deshalb hätte er eigentlich „Bischof“ werden wollen – ein Witz, der auch von den nachfolgenden Rednern aufgegriffen wurde. Mit „Lieber Bischof Michael“, stieg etwa Klaus Stöttner (CSU), Jugendfreund von Schuster und Abgeordneter des Bayerischen Landtags, in seine Rede ein, in dessen Verlauf er die Bedeutung des Gastgewerbes betonte.

Große Freude und eine extra Dosis Weihwasser

Weitere Ansprachen von Sepp Hofer (Freie Wähler), Bezirksrat in Oberbayern, und „unserer geliebten Bürgermeisterin“ Irene Biebl-Daiber folgten. Sepp Hofer brachte seine Anerkennung für die Anstrengungen des Unternehmens mit zwei bayerischen „Superlativen“ zum Ausdruck: „Ich gratuliere zum ‚bärigen‘ Neubau!“ Das gesamte Team sei einfach nur „kommod“. Bernaus Rathauschefin gratulierte mit den Worten: „Es freut mich, dass Sie hier Fuß fassen.“ Pater Heinz Menz, zugleich Michael Schusters Cousin, nahm schließlich unter reichlich Weihwasser-Einsatz die Segnung des Gebäudes vor.

Konkrete Pläne für die Zukunft

Viel wurde gelacht während dieser Reden, auch als Michael Schuster den Fleiß seines Großvaters, dem Firmengründer, herausstellte: „Er hat den ganzen Tag hart gearbeitet und auch in der Nacht – so sind 14 Kinder auf die Welt gekommen.“

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Auch ernste Töne angestimmt

Ernster wurde Schuster, als er den anwesenden Mitgliedern der zweiten Familiengeneration für ihre tolle Vorarbeit dankte, und als er auf seinen Bruder Rudi Schuster zu sprechen kam. Dieser war 2021 bei einem Bergunfall ums Leben gekommen. „Rudi und ich hatten immer Visionen. Sein Bild hängt in meinem Zimmer, und ich habe täglich das Gefühl, dass er bei uns ist.“

Zu den gemeinsamen Visionen gehörte auch der Bau eines Hotels. Das Vorzeigeprojekt wird nun direkt neben der Firma verwirklicht und soll Mitte 2024 abgeschlossen sein. Das Angebot mit 74 Zimmern richtet sich an Durchreisende, Kurzurlauber und Kunden des Bernauer Unternehmens.

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