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Beginn steht bevor

Belastung vor der Entlastung: Diese Straßenarbeiten stehen im Bernauer Ortsteil Felden an

An dieser Stelle soll in Felden ein neuer Kreisel für mehr Verkehrsentlastug sorgen, für den nun die Arbeiten beginnen.
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An dieser Stelle soll in Felden ein neuer Kreisel für mehr Verkehrsentlastug sorgen, für den nun die Arbeiten beginnen.

Im Bernauer Ortsteil Felden soll der Verkehrsfluss durch mehrere Vorhaben verbessert werden. Möglichst bis Januar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Doch es gibt noch Faktoren, die für Unsicherheit sorgen.

Bernau – Gerade erst sind die Arbeiten entlang der Chiemseestraße abgeschlossen worden, schon steht die nächste Baustelle ins Haus. Am Dienstag, 4. Oktober, beginnt am Chiemseepark Felden die Ertüchtigung des Parkplatzes P2 am Badehaus, wie Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber mitteilt. Dabei sei jedoch erneut mit „Unannehmlichkeiten zu rechnen“, wie die Rathauschefin in ihrem Bürgermeisterbrief mitteilt.

Einseite Sperrungder Rasthausstraße

Auch ein Parkleitsystem soll im Zuge der Arbeiten installiert werden. Zudem werde vor dem Brunnen mit der Nixe in Felden ein Minikreisel angelegt, um bei voller Parkplatzsituation das Wenden von Pkw und Wohnmobilen zu ermöglichen, ohne den fließenden Verkehr zu beeinträchtigen.

„Leider wird mit Unannehmlichkeiten im Bereich Felden zu rechnen sein. Hierfür möchte ich bereits jetzt alle Anwohner und Betroffene um Verständnis bitten“, so Biebl-Daiber. Denn nur eine Seite der Rasthausstraße soll jeweils für den Verkehr freibleiben. Auch, um die Zufahrt zu den Kliniken sicherzustellen.

Diese Unannehmlichkeiten sieht die Bernauer Rathauschefin jedoch vor allem in einer möglichen Lärmbelästigung für Anwohner nahe der Baustelle und die Geduld, welchen Autofahrern abverlangt wird, wenn sie darauf warten müssen, bis der Gegenverkehr die Fahrbahn geräumt hat. Dabei verzichtet man auf eine Ampelregelung, auch wegen der zweiten Zufahrt zur Rasthaus- über die Neumühlstraße.

Keine längeren Staus befürchtet

Lange Staus wiederum befürchtet Irene Biebl-Daiber keine. „Deswegen haben wir die Arbeiten ja gerade in die Zeit nach der Saison gelegt“, sagt sie mit Blick auf die Verkehrsströme während der Reisezeit. Im Gegenteil hofft die Bürgermeisterin, dass sich nicht nur mit dem geplanten Kreisel der Verkehr in Felden spürbar entspannt. Auch vom Parkleitsystem, welches die Gemeinde in Felden installieren lässt, verspricht sich Biebl-Daiber eine zusätzliche Verbesserung der Verkehrsströme.

Über in der Straße verlegte Kontaktschleifen soll die Kapazität auf den öffentlichen Parkplätzen erfasst werden. Ebenso sollen die Autofahrer rechtzeitig erfahren, wenn alle Abstellmöglichkeiten belegt sind, um diesen eine unnötige Suche zu ersparen. Denn die elektronisch ermittelten Daten sollen auch in verschiedene Verkehrs-Apps fließen können, die Autofahrern rechtzeitig darauf hinweisen, dass in Felden keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Arbeiten bis Januar abschließen

„Wenn das Wetter mitspielt, gehen die Arbeiten relativ zügig voran und sind spätestens im Januar abgeschlossen“, sagt Bernaus Bürgermeisterin. Ansonsten könnten sich die Arbeiten auch bis Ende März kommenden Jahres hinauszögern. Wobei dies nicht der einzige Faktor sei, der die Arbeiten gegebenenfalls noch beeinträchtigen könnte. Denn inzwischen müssten die Baufirmen auch mit Lieferschwierigkeiten beim Material rechnen.

Gerade beim Parkleitsystem könnte dies der Fall sein, denn für dieses brauche es schließlich die nötige Elektronik. Und der Markt für Halbleiter läuft noch immer im Krisenmodus.

Mit Kosten zwischen 300.000 und 400.000 Euro rechnet Biebl-Daiber für das Projekt in Felden. Die Summe muss die Gemeinde indes nicht alleine schultern. 60 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt das Städtebau-Programm des Freistaates.

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