Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ausstellung in Bernau

 „Absichtslose Zuversicht“ – Rosen und lebendige Steine von Dorothea Hornemann und Franziska Labitzke-Schwarz

Rosen und lebendige Steine von Dorothea Hornemann und Franziska Labitzke-Schwarz
+
Rosen und lebendige Steine von Dorothea Hornemann und Franziska Labitzke-Schwarz

Bilder und Skulpturen zweier bemerkenswerter Künstlerinnen stellt die Galerie Marah ART in Bernau aus.

Bernau - Dorothea Hornemann zeigt kleine und große Bilder in Mischtechnik, auf denen eine Vielzahl von Rosen, Rosenblättern, Goldrosen und vielem mehr rund um die „Königin der Blumen“ zu sehen ist. 

Ihre Leidenschaft zum Malen entwickelte Dorothea Hornemann während ihrer Schulzeit, ebenso ihr Interesse für Lyrik und Musik. Aber erst nach ihrer Ausbildung und Arbeit als OP-Schwester und der Geburt ihrer sechs Kinder absolvierte sie im Alter von 37 Jahren ein Kunststudium bei Professor Hugo Peters an der Akademie in Stuttgart. Nach dreijähriger intensiver Zeit und erfolgreichem Abschluss folgten diverse Kurse in verschiedenen Ateliers. Hornemann nimmt in ihren Arbeiten immer wieder eine Anleihe in der Lyrik und Musik und setzt das Gehörte dann in Szene, so zum Beispiel bei „Welkende Rosen“ bei Hermann Hese oder „Intime Briefe“ bei Leos Janacek.

„Rosenikone“, Mischtechnik auf Leinwand, von Dorothea Hornemann.

Fast allen Arbeiten gemeinsam ist ein geheimnisvolles Zeichen, die Gralsschale, die ewige Lebenskraft spendet, umgeben von einer Gemeinschaft, die unter einem Mangel leidet und auf den Helden wartet, wie das archaische Gefäß bei Wikipedia erklärt wird.

Gesichter in Serpentin und Opal

In harmonischem Kontrast dazu stehen die faszinierenden Steinskulpturen aus verschiedenem Serpentin von Franziska Labitzke-Schwarz. Ihre Tätigkeit am Theater als Kostümbildnerin war prägend für ihre Kunst, Köpfe zu gestalten ebenso die Wirkung des Menschen im Raum zu erproben und ihn in Szene zu setzen. Dabei setzte sie sich nicht nur malerisch mit den unterschiedlichsten Materialien auseinander, sondern auch seit ihrem 50. Lebensjahr mit der Arbeit an Skulpturen.

Fasziniert von der besonderen Arbeitsweise afrikanischer Bildhauer verwendet Labitzke-Schwarz ausschließlich hartes Gestein - Serpentin und Opal aus Afrika und Brasilien. Nach groben Vorskizzen entwickelt sie die endgültige Form der Skulptur während des Arbeitsprozesses, indem sie die erahnten Charaktere der Physionomien in den Stein bannt, teils sanft im Ausdruck, teils von Kraft und Willen strotzend - sehr vielfältig. Der afrikanischen Tradition folgend verrichtet die Künstlerin sämtliche Arbeiten mit Hammer, Meißel, Feile und Schleifpapier per Hand.

„Mädchenkopf“, grüner Opal (afrikanischer Serpentin von Franziska Labitzke-Schwarz (ebenso wie „Frauenkopf ligend“).

Anders ihre vielfältigen, geheimnisvollen Puppenobjekte: Ihre Idee ist die Kunst des Nähen mit Malerei zu verbinden: das gelingt ihr durch die Kombination von Stoff und Pigment.

Zu sehen ist die sehenswerte Präsentation in der Galerie Marah ART in Bernau, Chiemseestraße 20, einschließlich Freitag, 2. Juli. Die Ausstellung ist durch die drei großen Fensterscheiben zu sehen, kann aber auch zu den Öffnungszeiten unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden, donnerstags auch von 10 bis 12 Uhr, außerdem jederzeit nach telefonischer Vereinbarung unter der Telefonnummer 0172-4864956 bei Galeristin Marah Strohmeyer Haider.                                  

Christiane Giesen

Kommentare