Sorge um verunreinigtes Wasser nach Betriebsunfall

150 Kubikmeter Gülle in Bernau ausgelaufen - so geht es jetzt weiter

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Bernau - Am Freitag kam es zu einem Betriebsunfall in einer Biovergärungsanlage in Bernau am Chiemsee, bei dem etwa 150 Kubikmeter Gülle ausliefen. rosenheim24.de sprach mit dem Pressesprecher des Landratsamtes darüber, wie es nun weitergeht.

Am Freitag, den 27. Dezember, kam es in einer Biovergärungsanlage in Bernau am Chiemsee zu einem Betriebsunfall, bei dem etwa 150 Kubikmeter Gülle ausliefen. Erst einige Stunden nach dem Auslaufen wurde der Vorfall bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt war die Gülle bereits auf ein Feld und teilweise auch in den Mailinger Bach geflossen. 


Auf Nachfrage von rosenheim24.de erklärt Michael Fischer, Pressesprecher des Landratsamtes Rosenheim, dass das Wasserwirtschaftsamt bereits am Wochenende Entwarnung geben konnte. Am Donnerstag werde eine Mitarbeiterin des Landratsamtes aber noch einmal vor Ort die Lage beurteilen. 

Ein Wasserschutzgebiet sie von dem Unfall nicht gefährdet, betont Fischer. Denn während es in Richtung Frasdorf ein solches Gebiet gibt, liegt dieses stromaufwärts am Bach. Verunreinigtes Wasser könnte dieses also nicht erreichen. In Fließrichtung befindet sich bis zum Chiemsee kein Wasserschutzgebiet am Mailinger Bach mehr. 


Der Betreiber der Anlage, die Finsterwalder Umwelttechnik GmbH &Co KG müsse nun den Sachverhalt schildern und aufschlüsseln, welche Stoffe genau aus dem Leck ausgetreten sind. 

jv

Quelle: rosenheim24.de

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