Verfolgungsjagd fünf km quer über die Autobahn

Verkehrschaos: Kleiner Hund sorgt für beidseitige Sperrung der A8

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Bernau am Chiemsee - Am Samstagvormittag entwischte einem Hundetransporteur, der mehrere Hunde von Kroatien nach Irland verbringen sollte, bei der Rast am Parkplatz Chiemsee ein kleiner Hund.

Der Hund lief dann auf die A8 und wechselte mehrfach zwischen den Richtungsfahrbahnen hin und her. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer im dichten Reiseverkehr mussten ihre Fahrzeuge massiv abbremsen, um den Hund nicht zu überfahren. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. 

Die A8 musste zum Einfangen des Hundes in beide Richtungsfahrbahnen gesperrt werden, was sich gar nicht als so einfach erwies, da dieser knapp fünf Kilometer im Stau durch die Fahrzeuge in Richtung Übersee lief. Dort wurde er von einer im Stau stehenden Dame festgehalten, was er mit zwei Bissen in Arm und Hand quittierte.

Einige Autofahrer beteiligten sich an der Hundejagd

Bei der Übergabe des Hundes an den Transporteur wurde auch dieser mehrfach gebissen. Die Autobahn war in beide Richtungen knapp eine Stunde gesperrt, was im Rückreiseverkehr zu nicht unerheblichen Behinderungen führte. Nach Auflösung der Sperre blieben mehrere Fahrzeuge unbemannt am Seitenstreifen stehen, da sich deren Führer auf eigene Faust am Fang des Hundes zu beteiligen versuchten. 

Auf den Transporteur kommt ein Strafverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr sowie wegen Körperverletzung zum Nachteil der Dame zu. Im Einsatz waren ein Hundeführer der Operativen Ergänzungdienste Traunstein, ein Krankenwagen sowie drei Streifen der Autobahnpolizei.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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