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Kommunalwahl 2014

CSU sammelte 22 Ideen für Bernau

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Viel Interesse an den Ideen von Bürgermeisterkandidat Christian Hügel bei der Hauptveranstaltung der CSU Bernau-Hittenkirchen zur Kommunalwahl.

Bernau-Hittenkirchen - Um der Gemeinde Bernau ein eigenes Gesicht mit eigenem Charakter zu geben, setzt der CSU-Bürgermeisterkandidat Hügel vor allem auf Kulturarbeit.

Ein Zukunftsbild von Bernau will CSU-Bürgermeisterkandidat Christian Hügel gemeinsam mit der Bevölkerung entwickeln. Bei der zentralen Veranstaltung vor den Kommunalwahlen warb Hügel für Gemeinsinn in der Gemeinde und dafür, „Bernau ein Gesicht“ zu geben.

„Wir müssen auf unsere Stärken setzen und sie auch nutzen. Ich will Bernau gestalten, nicht nur verwalten“, sagte der 35-jährige Gemeinderat. Er warnte allerdings vor überzogenen Wünschen und Erwartungen. „Ich werde nichts versprechen, was ich nicht auch halten kann“. Man könne dann etwas erreichen, wenn „miteinand‘ für Bernau“ angepackt werde. Deshalb habe er dieses Motto gewählt.

Hügel berichtete, er habe in den vergangenen Monaten bei vielen Gesprächen sehr genau zugehört, was die Wünsche sind und wo den „Menschen der Schuh drückt“. „Ich will die Dinge nicht besser wissen, sondern pragmatisch besser machen.“

Etwa 70 Interessierte waren gestern Abend ins Badehaus gekommen, um mehr über die CSU-Kandidaten zu erfahren. Bei der Begrüßung betonte der Stellvertretende Ortsvorsitzende und Gemeinderat Gerhard Jell, dass die CSU als „Team gemeinsam und für Christian Hügel“ antrete. „Ich kann mir keinen besseren Bürgermeister für Bernau und Hittenkirchen vorstellen.“

Kulturarbeit im Fokus als Visitenkarte der Gemeinde

Hügel erneuerte seinen Willen, eine „Kultur des Miteinanders“ zwischen Gemeinde und Bürger, aber auch im Gemeinderat aufzubauen. „Ich will auf die Leute zugehen.“ Es sei nicht nur wichtig, „was“ die Gemeinde mache, sondern auch „wie“. Dazu zähle eine bessere Kommunikation oder Transparenz. Wenn Entscheidungen gefallen seien, müssten sie aber auch zügig und konsequent umgesetzt werden. Hügel lobte Bürgermeister Klaus Daiber. Er habe durch Entscheidungen „wichtige Grundlagen“ für die weitere Entwicklung Bernaus geschaffen. Nun müssten manche Projekte „mit Leben“ gefüllt werden. 

Beispielhaft nannte er die Nutzung des Rathauses jenseits des Verwaltungsbetriebs, die Gestaltung seines Umfelds als „Visitenkarte der Gemeinde“ oder die Aufwertung des Kurparks zum Ku(ltu)rpark, etwa durch den Bau eines Veranstaltungspavillons als kulturelles Zentrum. Hügel betonte, er setze stark auf die Kulturarbeit, um Charakter und Identität der Gemeinde herauszuarbeiten. Als Kulturreferent habe er erfahren dürfen, welch tolles Potential vorhanden sei.

Bernau habe eine großartige Lebensqualität zu bieten, eine hervorragende Infrastrukturanbindung und vor Ort sei fast alles erhältlich, was zum täglichen Leben notwendig sei. Aber es fehle an Attraktivität des Ortszentrums und an einer Marke. „Deshalb will ich mithelfen, die Chiemseestraße zum Herzen der Gemeinde zu entwickeln, und die historische Ortsmitte zur Seele.“

Qualität vor Quantität

Nach Hügels Worten sei dies ein Langzeitprojekt, das vom Bahnhof bis zum Haus des Gastes Stück für Stück vorangetrieben werden müssen. „Ab und zu können auch schon Kleinigkeiten eine echte Verbesserung sein.“ Qualität gehe vor Quantität. Der Bürgermeisterkandidat lobte die örtlichen Vereine, sozialen Organisationen und Initiativen in Bernau und Hittenkirchen. Er wolle dazu beitragen, noch mehr ein Miteinander der Dorfgemeinschaft zu schaffen.

Ein Herzensanliegen sei für ihn als dreifacher Familienvater und Kindergartenreferent die Unterstützung der Familien, Senioren und Schwächeren. „Jeder, der Hilfe benötigt, muss auch Hilfe bekommen.“ Seine wesentliche Aufgabe als möglicher Bürgermeister sei die Führung der Gemeindeverwaltung, so Hügel. Die Organisation müsse fit gemacht und ein Team geformt werden. Die Verwaltung müsse sich als Dienstleister und Servicebetrieb für die Bürger verstehen. „Die Mitarbeiter sind das Aushängeschild der Gemeinde.“

Ihre Vorschläge für die nächsten Jahre hat die CSU in „22 Ideen für Bernaus Zukunft“ zusammengefasst, die auf www.bernau2014.de nachlesbar sind. Die Gemeinderatskandidaten stellten je eine Idee vor und verknüpften sie mit ihren eigenen Vorstellungen. Auf die Aufgaben des Landkreises wies Kreistagskandidat und Zweiter Bürgermeister Matthias Vieweger hin.

In der Diskussion wurden der geplante Bau eines Mobilfunkmasts beim Feuerwehrhaus und die Entwicklung auf den Erbpachtgrundstücken an der Chiemseestraße angesprochen. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Pianistin Susi Weiß, die viel Applaus für ihren Auftritt bekam.

Pressemitteilung CSU Bernau

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