Schlimmer Arbeitsunfall in Bernau

Arbeiter fällt vier Meter in Schacht - und wird fast von Holzplatte erschlagen

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Bernau am Chiemsee - Ein schlimmer Betriebsunfall ereignete sich am Donnerstagmittag auf einer Großbaustelle in der Chiemseestraße. Dabei wurde ein junger Mann schwer verletzt.

Der Arbeiter stürzte im Inneren des Gebäudes durch einen Schacht etwa vier Meter in die Tiefe. Sollte das nicht schon reichen, fiel dem 20-Jährigen anschließend aus der gleichen Höhe auch noch eine schwere Holzplatte auf den Kopf.

Der junge Mann wurde von Notarzt und Rettungsdienst mit schweren Kopfverletzungen ins Kreisklinikum Traunstein eingeliefert. Die Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die weiteren Untersuchungen erfolgen durch die Staatsanwaltschaft Rosenheim und die zuständige Berufsgenossenschaft.

In der Region hatten sich in letzter Zeit wiederholt schwere Betriebsunfälle ereignet. So wurde zuletzt ein 33-Jähriger schwer verletzt, als er bei Abbauarbeiten des Echelon-Festivals in Bad Aibling drei Meter in die Tiefe fiel. Darüber hinaus starb vergangenen Sonntag ein Mann (67) bei Waldarbeiten in der Nähe von Ampfing. In Penzing bei Babensham fiel zudem ein Arbeiter in eine Grube und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Er benötigte die Hilfe der Feuerwehr.

Polizei Prien/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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